Fußball: Westfalenliga
Frank Busch scheidet beim TuS Hiltrup als Sportlicher Leiter aus

Münster -

Vor knapp zwei Jahren war Frank Busch ans Osttor gewechselt und ist seitdem beim Westfalenligisten TuS Hiltrup als Sportlicher Leiter tätig. Nun endet die Zusammenarbeit auf seinen Wunsch, der frühere Coach von Westfalia Kinderhaus führt persönliche Gründe für seinen Entschluss an.

Mittwoch, 08.05.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 21:36 Uhr
Beendet am 30. Juni auf eigenen Wunsch sein Engagement in Hiltrup: Frank Busch, seit Oktober 2017 Sportlicher Leiter beim TuS.
Beendet am 30. Juni auf eigenen Wunsch sein Engagement in Hiltrup: Frank Busch, seit Oktober 2017 Sportlicher Leiter beim TuS. Foto: Oetz

Seit Oktober 2017 ist Frank Busch Sportlicher Leiter des TuS Hiltrup . In die kommende Spielzeit wird er den Fußball-Westfalenligisten nicht mehr begleiten. Zum Saisonende gibt er sein Amt am Osttor auf. Ohne Groll, ohne böse Worte, aus eigener Überzeugung – nachvollziehbar.

„In erster Linie haben rein private und persönliche Gründe zu diesem Schritt geführt. Hinzu kommt aber auch, dass die beruflichen Anforderungen zugenommen haben“, begründet der frühere Trainer des TSV Handorf und von Westfalia Kinderhaus seinen Entschluss. Und da ist noch ein dritter Faktor: „Ich hatte mir die Aufgabe ein bisschen anders vorgestellt, kannte den Job ja nicht, da ich vorher nur Trainer war. Das ist eher mein Ding. Ich bin lieber auf dem Platz als im Besprechungsraum.“ Busch fehlte die Nähe.

Am Dienstagabend teilte Busch dem Vorstand, in den er selber für zwei Jahre gewählt worden war, seine Entscheidung mit. Bereits nach dem Pokalspiel in Herbern am 18. April hatte er den Verein erstmals über seine Gedankengänge unterrichtet. Umstimmen ließ sich Busch nicht mehr. „Frank hört zum 30. Juni auf. Er wird die Saison zu Ende führen. Es ist alles in Ordnung und sauber gelaufen“, bestätigte Rolf Neuhaus die Personalie. Eine, die er in einem Punkt etwas anders einschätzt. „Wenn man den reinen Trainerjob sieht, ist die Aufgabe des Sportlichen Leiters eine andere. Aber sie hat schon sehr viel mit dem Sport zu tun“, sagt der Vorsitzende der TuS-Fußballabteilung, selbst viele Jahre in der Managerfunktion aktiv. „Jetzt müssen wir uns jemanden für die Position suchen. Vielleicht gibt es ja auch Anfragen. Gespräche haben wir bis heute noch keine geführt“, sagte Neuhaus am Mittwoch.

Der Busch-Nachfolger findet eine weitestgehend vorbereitete neue Saison vor. „Es ist so weit alles eingestielt. Und das vielversprechend. Einiges werden wir noch in die Wege leiten“, verspricht der scheidende Manager einen reibungslosen Übergang. Und seine Zukunft? „Mal sehen, vielleicht sieht man sich auf dem Platz bei einem A-Ligisten wieder. Optimal dann mit einem Partner“, gesteht Frank Busch – und einmal mehr seine Nähe zum Fußball.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6597776?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Billerbecks Klage abgewiesen: Bahn muss Brücke nicht sanieren
Die Brücke in der Billerbecker Bauerschaft Bockelsdorf will keiner haben. Sie ist dringend sanierungsbedürftig.
Nachrichten-Ticker