Tischtennis: Supercup
Ausrichter-Chef Michael Schmitz: „Timo Boll ist ein ganz feiner Kerl“

Münster -

Michael Schmitz zog ein zufriedenes Resümee nach diesem gelungenen Abend. Beim Supercup am Berg Fidel zeigten die Cracks der Szene, allen voran natürlich Timo Boll, nicht nur ihre Klasse, sondern auch ihre sympathische Seite, wie der Chef-Organisator von Borussia Münster betont.

Mittwoch, 15.05.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 22:34 Uhr
Der Schwede Jörgen Persson war einer der Stars beim Tischtennis-Supercup in Münster.
Der Schwede Jörgen Persson war einer der Stars beim Tischtennis-Supercup in Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Am Dienstagabend sah Münster wieder einmal großes Tischtennis. Vor 1100 Zuschauern gewann Timo Boll den Supercup , tags darauf zog die Karawane weiter zum nächsten Einladungsturnier im sächsischen Vogtland. Unser Redaktionsmitglied Wilfried Sprenger sprach mit Michael Schmitz , Vorsitzender des örtlichen Ausrichters Borussia Münster.

Spaßvogel Jan-Ove Waldner ist ja nicht mehr Teil der Tour. War es trotzdem noch spät am Dienstagabend?

Schmitz: Nee, wir waren noch auf einen Salat und ein paar Apfelschorlen beim Italiener und sind dann vor Mitternacht auseinander­gegangen. Die Jungs nehmen diese Woche sehr ernst. Außerdem sind sie am ­Mittwoch schon um 9 Uhr zum nächsten Spielort aufge­brochen.

Sie haben Timo Boll ja jetzt schon mehrfach in fast privater Atmosphäre erlebt. Ist er wirklich so sympathisch, wie er sich immer gibt?

Schmitz: Unbedingt, Timo ist ein ganz feiner Kerl. Die anderen, die am Dienstag hier waren, aber auch. Sie sind alle sehr aufmerksam und rauschen nicht einfach so durch.

1100 Zuschauer füllten am Dienstag die Tribünen – sind Sie zufrieden mit der Resonanz?

Schmitz: Absolut. Im Vergleich zu den noch folgenden Veranstaltungen des Supercups werden wir garantiert nicht den schwächsten Besuch haben.

Borussia Münster mit Ihnen an der Spitze hat immer viel Arbeit mit der ­Organisation solcher Top-Events im Tischtennis. Bleibt finanziell etwas übrig?

Schmitz: Wir schreiben eine schwarze Null – das ist völlig okay so.

Was kommt im nächsten Jahr?

Schmitz: In jedem Fall kommt Timo Boll wieder. Das haben wir abends beim Essen per Handschlag be­siegelt. Über das Wann und Wie müssen wir noch reden. Aber ich kann versichern, dass es schon Pläne für 2020 gibt.

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