Tischtennis: Junioren
Gievenbecker Nachwuchs will dritten Coup

Münster -

Der Nachwuchs des 1. FC Gievenbeck strebt die dritte Teilnahme an den deutschen Junioren-Meisterschaften in Folge an. Voraussetzung dafür ist ein Sieg beim NRW-Entscheid am Sonntag in Kamp-Lintfort. Der Trainer sieht seine Jungs leicht favorisiert.

Freitag, 24.05.2019, 19:44 Uhr
Nummer eins des 1. FC Gievenbeck: Lukas Bosbach (links)
Nummer eins des 1. FC Gievenbeck: Lukas Bosbach (links)

Die eigentliche Saison ist lange zu Ende, nur die Besten sind noch am Ball. Seit einiger Zeit nun schon gehört der Tischtennis-Nachwuchs des 1. FC Gievenbeck eben zu diesem erlesenen Kreis. Unter der Regie von Trainer Peter Luthardt macht das Junioren-Team große Sprünge und schreibt weit über Stadt und Landesgrenzen hinaus Schlagzeilen. Im vergangenen Jahr sicherten sich die Münsteraner sogar den deutschen Mannschaftstitel – nachdem sie 2017 schon bis ins Halbfinale vorgedrungenen waren. Nun fiebern die Talente der dritten DM-Teilnahme in Serie entgegen. Abschließende Hürde ist das NRW-Endrundenturnier am Sonntag in Kamp-Lintfort.

Vier Mannschaften haben sich über die Liga-Wettbewerbe und das Viertelfinale für den Landesentscheid qualifiziert. Neben Titelverteidiger Gievenbeck sind es der 1. FC Köln , TTF Bönen und Borussia Düsseldorf. In Kamp-Lintfort tritt jeder gegen jeden an, nur der Sieger der langen Tagesveranstaltung schafft den Sprung zur DM in Gräfenhausen (Hessen).

In Gievenbeck haben sie den Termin im Juni längst mit einem Kreuzchen versehen. „Gräfenhausen ist unser Ziel, da wollen wir hin“, sagt Luthardt. Weil der Coach selten etwas dem Zufall überlässt, werden sich seine Schützlinge und er bereits am Samstag auf den Weg nach Kamp-Lintfort machen und dort in einem Hotel Quartier beziehen. „Die Jungs sollen ausgeruht in die Wettkämpfe gehen und nicht früh am Morgen noch zwei Stunden im Auto sitzen“, so der Coach. Bereits um 10 Uhr steigt das erste Spiel gegen den Nachwuchs des 1. FC Köln.

► Das Gievenbecker Aufgebot: Lukas Bosbach, Tim Artarov, Lukas Ebbers, Linus Ripploh, Ben Lechtenbörger, Thomas Freydzon 

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