Volleyball: Frauen-Bundesliga
Zum Auftakt kommt der Meister: Der USC Münster startet gegen Stuttgart

Münster -

Meistercheck zum Auftakt: Der USC Münster startet mit einem Heimspiel in die neue Saison – und zwar gegen den aktuellen Titelträger Allianz MTV Stuttgart. Los geht es am 5. Oktober, einem Samstag – 50 Prozent seiner Spiele aber werden die Unabhängigen unter der Woche austragen. Ungewöhnlich.

Donnerstag, 27.06.2019, 19:20 Uhr aktualisiert: 27.06.2019, 20:01 Uhr
Luisa Keller und der USC Münster treffen zum Start der Bundesliga-Saison 2019/20 auf den Deutschen Meister aus Stuttgart – am 5. Oktober, einem Samstag. In der neuen Spielzeit sind die Unabhängigen insgesamt zehnmal unter der Woche gefordert.
Luisa Keller und der USC Münster treffen zum Start der Bundesliga-Saison 2019/20 auf den Deutschen Meister aus Stuttgart – am 5. Oktober, einem Samstag. In der neuen Spielzeit sind die Unabhängigen insgesamt zehnmal unter der Woche gefordert. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Volleyballerinnen des USC Münster müssen sich in der Hauptrunde der Saison 2019/20 einen neuen Rhythmus aneignen. Gleich neun der 20 Spiele wird der Volleyball-Bundesligist mittwochs austragen (vier am Berg Fidel, fünf auswärts), dazu sind die Unabhängigen einmal an einem Dienstag (10. März beim VC Wiesbaden) gefordert. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass nur die Hälfte der Partien am Wochenende stattfinden – sicher auch für die Fans gewöhnungsbedürftig.

Mit einem Heimspiel startet der USC am 5. Oktober (Samstag) in die neue Saison, wenn kein geringerer als der Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart an den Berg Fidel kommt. Wie im Vorjahr, als der Dresdner SC zum Auftakt in Münster gastierte, geht es also direkt gegen ein absolutes Schwergewicht der Bundesliga. Vier Tage später geht es für die Westfälinnen zu Schwarz-Weiß Erfurt, das NRW-Duell bei den Lib Aachen rundet die einzig echte englische Woche ab. „Das erste Spiel zu Hause gegen Stuttgart zu haben, ist für uns gleich interessant. Unser Team kann den Zuschauern zeigen, was es kann“, meint Trainer Teun Buijs , der momentan zwei Wochen Urlaub in Schweden macht.

Buijs: „Wird etwas anders“

Dass er mit seiner Mannschaft 50 Prozent der Partien in der Wochenmitte absolvieren muss, stört ihn nicht. „Die Vorbereitung wird auf Mittwochsspiele sicher etwas anders sein, aber für mich ist es nicht schlimm. Viel wichtiger für mich war, das der Spielplan geordneter als in der vergangenen Saison ist und wir nicht wieder innerhalb kurzer Zeit viele Spiele machen müssen“, sagt der niederländische Coach. Rückblick: Binnen acht Tagen musste Münster zu Jahresbeginn vier Matches bestreiten – ein Unding, wie Buijs damals mit Recht und scharf kritisiert hatte. Zudem sorgte der Umstand, dass die Unabhängigen im abgelaufenen Spieljahr zwischen Ende November und Mitte Januar sieben von acht Partien auswärts absolvieren mussten, um dann vier der letzten fünf Hauptrunden-Begegnungen am Berg Fidel auszutragen, für Kritik und Unverständnis. Dies bleibt nun aus, da auch die Tatsache, dass die Reihenfolge der Gegner in der Hin- wie Rückserie nahezu gleich ist, für Gefallen sorgt.

Die Bundesliga-Spiele im Überblick

AV Stuttgart (H)

9.10. SW Erfurt (A)

12.10. Lib Aachen (A)

23.10. VfB Suhl (H)

10.11. RR Vilsbiburg (H)

13.11. Schweriner SC (A)

27.11. Dresdner SC (H)

07.12. Naw. Straubing (A)

18.12. VC Wiesbaden (H)

21.12. SC Potsdam (A)

15.01. AV Stuttgart (A)

19.01. Lib Aachen (H)

25.01. VfB Suhl (A)

29.01. SW Erfurt (H)

05.02. RR Vilsbiburg (A)

09.02. Schweriner SC (H)

26.02. Dresdner SC (A)

01.03. Naw. Straubing (H)

10.03. VC Wiesbaden (A)

14.03. SC Potsdam (H)

...

Sicher nicht nur Begeisterung, sondern auch eine Menge Unmut lösen die zehn Wochentermine bei den Zuschauern aus. Gewöhnlich ist der Besuch bei Partien am Mittwoch schwächer als am angestammten Sonntag, an dem der USC in der Hauptrunde nur viermal am Berg Fidel zu sehen ist. Am 10. November gegen die Roten Raben Vilsbiburg, am 19. Januar gegen Aachen, am 9. Februar gegen den SSC Palmberg Schwerin sowie am 1. März gegen Nawaro Straubing. Das Duell mit den Bayern ist das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde, die am 14. März (Samstag) zu Hause gegen den SC Potsdam – der SCP ist auch der letzte Gegner der Hinrunde am 21. Dezember – endet. Eine Woche später beginnen dann die vier Playoff-Viertelfinals.

► Ein Quartett des USC steht im Kader der deutschen Studierenden-Mannschaft, die vom 3. bis zum 14. Juli bei der Universiade in Neapel antritt. Lisa Alsmeier, Linda Bock, Liza Kastrup und Luisa Keller wurden nominiert. „Für die vier ist das eine tolle Sache. Sie können dort weitere wichtige Erfahrungen sammeln, das hilft auch uns“, erklärt Münsters Trainer Buijs.

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