Fußball: 3. Liga
Die Aufstellung des SC Preußen bleibt vor dem Ligastart Geheimsache

Münster -

Nein, in die Karten lässt sich Trainer Sven Hübscher nicht schauen. Auch wenn es einige Hinweise gibt, wer zum Drittliga-Auftakt bei 1860 München in der Startelf stehen könnte, bleibt die Aufstellung des SC Preußen Münster ein Rätsel. Und dies wird erst am Freitag gelüftet.

Montag, 15.07.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 16.07.2019, 06:53 Uhr
Hat seinen Platz zwischen den Pfosten sicher: Preußens Tormann Max Schulze Nieheus
Hat seinen Platz zwischen den Pfosten sicher: Preußens Tormann Max Schulze Niehues Foto: Jürgen Peperhowe

Den unschätzbaren Vorteil, dass er selbst und die halbe Mannschaft neu sind, möchte Sven Hübscher partout nicht unnötig herschenken. Also verteilt der Preußen-Trainer öffentlich keine Wildcards und hält sich mit Aussagen über Personal und System vornehm zurück. Dennoch zeichnen sich Tendenzen ab.

Unabhängig davon, dass vorne noch niemand Bäume ausriss und hinten immer mal Fehler passierten. Am Freitag (19 Uhr) beim TSV München 1860 wird’s ernst. Man könnte fast drauf wetten, dass der Coach bei allen Wahrscheinlichkeiten noch die eine oder andere Überraschung aus dem Hut zaubert.

Kader von Preußen Münster - Saison 2019/20

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  • Die Neuzugänge des SCP -

    hintere Reihe v.l.: Heinz Mörschel, Joel Grodowski, Fridolin Wagner, Luca Schnellbacher, Marcel Hoffmeier, Maurice Litka, Coach Sven Hübscher

    - vordere Reihe v.l.: Okan Erdogan, Dominik Klann, Nico Brandenburger, Naod Mekonnen, Seref Özcan und Julian Schauerte.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Niklas Heidemann

    Noch konkurrenzlos auf der linke Seite. Nach starker Premierensaison gesetzt als Dauerläufer.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Lucas Cueto

    Vertrag auf den letzten Drücker - Trainer Hübscher wollte ihn unbedingt halten. Hat noch viel Potenzial.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Max Schulze Niehues

    Dauerbrenner, Nummer eins und fast schon eine kleine Vereins-Ikone. Seit 2011 im Team, zuvor auch Jugendspieler.

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  • Marcel Hoffmeier

    Kommt mit 19 Jahren aus der Regionalliga (Lippstadt). Er versucht sein Glück als Profi und kann es kaum erwarten.

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  • Joel Grodowski

    Kommt aus Hamm (Oberliga), soll auch in der U 23 spielen. Pech mit einer schweren Schulterblessur.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Fridolin Wagner

    Er kennt Trainer Sven Hübscher aus seiner Zeit bei Werder Bremen II. Und schwärmt in höchsten Tönen.

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  • Luca Schnellbacher

    Seuchenjahr in Aalen, aber mit neuem Elan nach Münster gekommen und auf vielen Positionen einsetzbar.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Okan Erdogan

    Vielversprechende Ansätze in der Vorbereitung. Noch zurückhaltend als Neuzugang aus der Regionalliga.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Heinz Mörschel

    Bislang letzter Einkauf. Sammelte bei Holstein Kiel schon Zweitliga-Einsätze, ist aber erst 21 Jahre alt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Philipp Hoffmann

    Auch schon seit vier Jahren beim SCP. Dauerläufer auf der rechten Seite, stark bei Kontern.

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  • Marian Prinz

    Erstes Seniorenjahr für den Junioren-Nationalspieler. Als U-23-Keeper sicher öfter auf der Bank.

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  • Dominik Klann

    Aufgestiegen mit der zweiten Mannschaft und nun mit der Chance, sich zu zeigen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Simon Scherder

    Schon seit 2006 ein Preuße, zuletzt Kapitän und erneut ein Anwärter auf die Binde am Arm.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • OIe Kittner

    Ur-Münsteraner und Everybody‘s Darling. Als Abwehrchef wie als Führungskraft sehr wertvoll.

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  • Naod Mekonnen

    Ausgebildet bei RB Leipzig und extrem ehrgeizig, auch neben dem Platz als angehender Student.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ugur Tezel

    Sein erstes Jahr im SCP-Trikot verlief mehr als durchwachsen. Hofft auf eine neue Chance.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rufat Dadashov

    Nach seiner Länderspielreise mit zwei Wochen Sonderurlaub, aber jetzt top-motiviert. Will seine Torquote steigern.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Kevin Rodrigues Pires

    Nach dem Weggang seiner Nebenleute plötzlich Mittelfeldchef. Spielt aktuell stark auf und tritt auch die Standards.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Maurice Litka

    Eigentlich ein Ur-St. Paulianer, aber jetzt lässt er sich voll auf Preußen ein. Gute Ansätze in der Vorbereitung.

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  • Nico Brandenburger

    Blöder Start mit einer kleinen Verletzung im Auftakttraining. Auf Dauer aber Kandidat für die Startelf.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Seref Özcan

    Wagt den Sprung aus der Regionalliga Nordost in die 3. Liga. Berater ist Ex-Preuße Sercan Güvenisik.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Oliver Schnitzler

    Angebot aus Unterhaching, doch der Reservist musste bleiben. Will Schulze Niehues mutig angreifen.

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  • Julian Schauerte

    Potenzieller neuer Leitwolf auf der rechten Seite. Bringt 31 Jahre und viel Erfahrung mit.

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  • Jannik Borgmann

    Der Schlaks (1,97 Meter) boxt sich durch, hat langfristig verlängert und geht bald noch studieren.

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  • Malte Metzelder

    Sportdirektor und Geschäftsstellenleiter SC Preußen Münster

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  • Helge Dahms

    Zeugwart 

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  • Lukas Brüggemann

    Physiotherapeut 

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  • Dr. Tim Hartwig

    SCP-Mannschaftsarzt

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  • Dr. Cornelius Müller-Rensmann

    Orthopäde und Sportmediziner

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  • Matthias Sieme

    Physiotherapeut 

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  • Milenko Gilic

    Torwarttrainer

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  • Tim Geidies

    Athletiktrainer

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  • Tobias Hellwig

    Co-Trainer

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  • Arne Barez

    Co-Trainer

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  • Sven Hübscher

    Trainer

    Foto: Jürgen Peperhowe

► Tor: Max Schulze Niehues ist wie erwartet die klare Nummer eins. Ob Oliver Schnitzler oder Youngster Marian Prinz auf der Bank sitzen, hängt wohl auch von der U-23-Besetzung ab.

► Abwehr: Zunächst mal spricht alles für eine Viererkette, in der von rechts nach links der frisch bestimmte Kapitän Julian Schauerte, Chef Ole Kittner, Simon Scherder und Niklas Heidemann die Nase vorn haben. Gedulden muss sich wie im Vorjahr Rechtsverteidiger Ugur Tezel, der notfalls auch eine Position nach vorne rutschen könnte. Im Zentrum gilt das für Okan Erdogan und Jannik Borgmann, der links bei Bedarf ein Heidemann-Vertreter wäre, da Loris Deiters aus der Reserve sich jüngst verletzte. Er könnte auch im Fall der Fälle eine Dreierkette ergänzen.

► Mittelfeld: Im zumeist praktizierten 4-2-3-1 (wahlweise auch 4-4-2) dürften der sehr überzeugende Fridolin Wagner und Kevin Rodrigues Pires spielen, da Nico Brandenburger nach seiner Zerrung im ersten Training erst wieder Fahrt aufnehmen muss. Ist er fit, müsste der 24-Jährige aber im Team sein. Naod Mekonnen hat viel Potenzial, bleibt aber Herausforderer.

Gegebenenfalls eine Stelle mehr zu vergeben ist in einem 4-3-3 oder 4-1-4-1, wenn Rodrigues Pires oder Maurice Litka in einer offensiveren Achter- oder Zehnerrolle (allein oder gemeinsam) zum Zuge kommen können. Marcel Hoffmeier und Dominik Klann sind zunächst Lehrlinge.

►  Sturm: In den letzten beiden Tests ließ Hübscher zweimal dieselbe Formation anfangen. Rechts hat Luca Schnellbacher, ab und an mit guten Ansätzen, einen Vorsprung vor Philipp Hoffmann. Links liefern sich Seref Özcan, der zuletzt einen kleinen Vorteil hatte, und Lucas Cueto ein enges Rennen zweier quirliger Spielertypen.

Als einziger reiner Mittelstürmer (nach dem Ausfall von Joel Grodowski) darf Rufat Dadashov auf den Zuschlag in der Spitze hoffen. Dahinter (oder daneben im 4-4-2) begann jeweils Heinz Mörschel, der beizeiten auch mal ganz vorn statt Dadashov agieren kann. Als Zehner kann an seiner Stelle aber auch Mannschaftsratsmitglied Litka einspringen. Schnellbacher ist auf allen Positionen in der Offensive einsetzbar. Aber variabel müssen auch seine Kollegen sein. In der Angriffsreihe sind ohnehin regelmäßige Umstellungen zu erwarten.

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