Triathlon: Bundesliga
Tübingen ruft das Oberhaus – und Tri Finish und W+F kommen

Münster -

Das Bergfest hat die Triathlon-Bundesliga in Düsseldorf gefeiert, die zweite Saisonhälfte wird mit dem dritten Wettkampftag in Tübingen eingeleitet – und für den haben sich die beiden münsterischen Oberhaus-Vertreter Tri Finish und W+F eine Menge vorgenommen.

Donnerstag, 18.07.2019, 19:02 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 21:20 Uhr
Ganz gleich ob in der ersten oder zweiten Mannschaft: Georg Leidhold gehört zu den Lichtblicken bei Tri Finish
Ganz gleich ob in der ersten oder zweiten Mannschaft: Georg Leidhold gehört zu den Lichtblicken bei Tri Finish. Foto: Martin Epkenhans

Das wird ein hartes Stück Arbeit. Speziell die Laufstrecke ist ob seines Kopfsteinpflasters technisch anspruchsvoll. Ein Kurs für Versierte. Aber schön. „Den stimmungsvollen Abschnitt durch die engen Gassen und über den Marktplatz könnt Ihr in vollen Zügen genießen“, heißt es in der Ausschreibung zum Triathlon in Tübingen, in dessen Rahmen sich die Bundesliga die Ehre gibt – Wettkampftag drei. Mit münsterischer Note. Tri Finish und W+F gehen am Sonntag auf die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) in Baden-Württemberg.

„Wir sind bereit“, sagt Martin Epkenhans , Sportlicher Leiter der ambitionierten Tri Finisher. Bereit, um Geschichte (neu) zu schrieben. Platz vier steht nach der Saisonhälfte zu Buche. Die Podiumsränge sind in Reichweite. Jetzt Tübingen, dann Berlin (3. und 4. August) – Münster mischt das Oberhaus auf. Rang sieben 2017 war bislang das Höchste der Gefühle. „Klar ist das ein reizvolles Ziel. Wenn wir ehrlich sind, interessiert uns das aktuell aber wenig“, meint Epkenhans. Mit Yannic Stollenwerk, jüngst mit der zweiten Mannschaft beim Finale in Verl am Start, Georg Leidhold, dem Niederländer Marco Akershoek, dem Israeli Idan Apsimon und erstmals dem Dänen Oscar Gladney Rundqvist hat er fünf Hochkaräter nominiert.

Nach den Plätzen elf (Kraichgau) und 14 (Düsseldorf) scharren auch die Dreikämpfer von W+F mit den Hufen. Die Teamchefs Patrick Hoffmann und Kay Hesterwerth packen bereits am Freitag die Niederländer Pim Venderbosch und Joey van’t Verlaat in den Bulli. Robin Willemsen steigt unterwegs zu – die Brüder Cedric und Jonas Osterholt kommen am Samstag nach. „Traditionell kommen wir am Ende der Saison besser aus den Puschen“, verspricht sich Hoffmann viel von seiner Combo. In der Paul Völker fehlt. Der Abiturient hat sich beim Schulsport mehrere Bänder gerissen. Zuletzt hatte er sich durch konstant gute Leistungen an die Spitze der europäische Juniorenrangliste gesetzt.

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