Futsal: Eusa-Games in Braga
Mit „Vollgas“ in das Halbfinale – Münsters Studentinnen spielen um Medaillen

Münster -

Es läuft bei den Futsal-Frauen der Uni Münster. Der 4:1-Erfolg gegen die Studentinnen aus Trondheim bedeutete den Sprung ins Halbfinale, ab jetzt geht es um Medaillen. Die münsterischen Männer dagegen verloren ihr erstes Platzierungsspiel und kämpfen nun um Rang 13.

Montag, 22.07.2019, 09:44 Uhr aktualisiert: 25.07.2019, 12:20 Uhr
Jubel in Weiß: Die Uni-Futsalerinnen stehen nach dem 4:1 gegen Trondheim in Halbfinale der Eusa-Games.
Jubel in Weiß: Die Uni-Futsalerinnen stehen nach dem 4:1 gegen Trondheim in Halbfinale der Eusa-Games. Foto: UFC

Eine Medaille ist bei den Eusa-Games für die weibliche Futsal-Auswahl der Uni Münster in Reichweite. Am Sonntag setzten sich die Studentinnen im Viertelfinale gegen die Uni Trondheim mit 4:1 (0:1) durch – und zwar mit „Vollgas-Futsal“, wie Trainer Eike Wessels – er betreut mit Fabian Nehm das Team – den Auftritt in der zweiten Halbzeit bezeichnete.

Nervös begann Münster die Partie und besann sich zunächst auf die defensive Arbeit. Dennoch gingen die Norwegerinnen durch Lise Haugen Smistad in Führung (18.). Unangenehm, aber kein Grund zur Panik. „Wir haben es geduldig weitergespielt und können uns auf die mannschaftliche Geschlossenheit verlassen“, meinte Wessels. Die starke Maren Schulte brachte die nun überlegenen Münsteranerinnen auf Kurs (28., 32.), Sandra Blanke (35.) und Joana Beckers (37.) machten den Deckel drauf. Im Halbfinale geht’s Montag gegen die Uni Zagreb, die sich gegen die Auswahl aus Minho (Portugal) 5:4 behauptete.

Unterdessen sind Münsters Studenten mit einer Niederlage in die Platzierungsrunde gestartet und spielen damit am Montag gegen die Uni Bergen um Rang 13. Dabei verpasste das Team der Spielertrainer Maik Solisch und Simon Holling knapp ein besseres Ergebnis, gegen die Uni Reims unterlagen die Westfalen mit 5:6 (1:1, 3:3) nach Penaltyschießen. Eike Thiemann zum 1:1 (19.), Till Remke zum 2:3 (38.) sowie Holling 63 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit trafen. Dann verwandelte Adrian Falke als erster Schütze seinen Penalty nicht, die Tore von Holling und Johannes Clausing halfen nicht mehr.

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