Futsal: Eusa-Games in Braga
Frauen-Team der Uni steht im Finale

Münster -

Eine Medaille, das steht fest, haben die Futsalerinnen der Uni Münster bei den Eusa-Games sicher. Im Halbfinale gewannen sie gegen Zagreb mit 6:2 und blieben dabei einmal mehr nach einem Rückstand ruhig. Und auch für Münsters Futsal-Studenten gab es in Braga ein Erfolgserlebnis.

Dienstag, 23.07.2019, 09:40 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 14:36 Uhr
Ins Finale der Eusa-Games sind die Futsalerinnen der Uni Münster eingezogen – immer unterstützt vom Männer-Team, das 13. wurde.
Ins Finale der Eusa-Games sind die Futsalerinnen der Uni Münster eingezogen – immer unterstützt vom Männer-Team, das 13. wurde. Foto: UFC

Finale, oho! Die Futsal-Studentinnen der Uni Münster spielen bei den Eusa-Games um den Titel. Im Halbfinale ließ sich das Team des Trainerduos Eike Wessels /Fabian Nehm einmal mehr nicht von einem Rückstand beeindrucken und gewann 6:2 (0:1) gegen die Uni Zagreb. Das 0:1 aus Minute 15 drehten Isabell Reimann (2), Lea Kohlmann , Katharina Rozmiarek und Maren Schulte, dazu kam ein Eigentor zum 6:1. Im Finale geht es gegen die Uni Murcia – und die besiegte Münster in der Gruppenphase schon mit 3:1.

Gegen Zagreb war es ein wenig wie im Viertelfinale gegen die Uni Trondheim: Defensiv stand Münster gut, agierte aber bei eigenem Ballbesitz zu nervös und fahrig. So war es erneut der Gegner, der als Erster jubeln durfte – durch Petra Bracevic (15.). Doch wieder zeigte sich Münster wenig beeindruckt und blieb von seiner Qualität und Stärke völlig überzeugt. „Wir sind nach der Pause direkt drin gewesen“, sagte Wessels, der den Ausgleich der erst 19 Jahre alten Riemann (25.) und nur 126 Sekunden später die Führung von Kohlmann sah. Nun lief es auch offensiv, wie Riemann mit ihrem zweiten Sahnetor in den Winkel unterstrich (32.). Da störte auch der Anschluss durch Gabrijela Gaiser (33.) nicht, denn Münster ließ postwenden den vierten Treffer folgen – durch Rozmiarek (36.). Die Torhüterin, die nach der Verletzung von Kathrin Klimas (Armbruch) im Viertelfinale allein die Verantwortung zwischen den Pfosten trägt, schoss den Ball ins verwaiste Zagreber Tor. Es war die Vorentscheidung, die Kroatinnen liefen verzweifelt an, Münster dagegen blieb cool. Rieping zum 5:2 (39.) und Sandra Trstenjak 63 Sekunden vor dem Ende mit einem Eigentor sorgten auch ergebnistechnisch für klare Verhältnisse. Ein verdienter Sieg für die Münsteranerinnen, die sich nun am Dienstag (17.30 Uhr) den Titel sichern wollen.

Schon am Montagmorgen hatten die Eusa-Games für Münsters Männer geendet. Im letzten Spiel der Platzierungsrunde gewannen sie gegen die Uni Bergen mit 6:1 (1:0) und belegten Rang 13. Simon Holling, Eike Thiemann (je 2), Till Remke und Nicolas Ferber trafen.

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Deler Saber ist Kurde und Deutscher Staatsbürger und hat früher in Bagdad gelebt und studiert. Vor über 20 Jahren kam er nach Deutschland, seit 2000 lebt er in Münster. Die Stadt, sagt er, sei zu seiner Heimat geworden, die er nicht mehr verlassen will.
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