Rudern: Bundesliga
Münster-Achter rudert erneut auf das Treppchen

Münster -

Am Ufer herrschte ohnehin Partystimmung, auf dem See war im Trubel des Maschseefestes in Hannover ebenfalls beste Laune angesagt: Beim dritten Wettkampf der Ruder-Bundesliga erklommen die acht Recken aus Münster nebst Steuerfrau zum dritten Mal das Siegertreppchen.

Montag, 05.08.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 05.08.2019, 16:36 Uhr
Glückwunsch: Platz drei im dritten Bundesliga-Rennen für die Jungs aus dem Münster-Achter. 
Glückwunsch: Platz drei im dritten Bundesliga-Rennen für die Jungs aus dem Münster-Achter.  Foto: Alexander Pischke

So weit ist es gekommen, dass der Bundesliga-Achter aus Münster einen dritten Platz bei einem Meisterschaftsrennen als Ausrutscher werten darf. Im dritten Wertungslauf der fünfteiligen Serie belegte die vereinte Crew des RV und des ARC Münster auf dem Maschsee in Hannover zum dritten Mal einen Treppchenplatz – eine Top-Platzierung, die sich nach den zweiten Plätzen auf der Wedau in Duisburg und auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden den verwegenen Zusatz „nur“ verdient hat.

Natürlich sehen das die Recken an den Riemen ebenso wie Steuerfrau Antonia Elke etwas entspannter und wissen auch diesen Auftritt in Hannover als das zu werten, was es bei Licht betrachtet auch war: der nächste große Erfolg für die Sprinter aus Münster.

Eingebettet in das spektakuläre Maschseefest hatten die Aktiven beste Bedingungen und beste Stimmung am Samstag – und der Münster-Achter von Beginn an alle Hände voll zu tun. Im Zeitlauf musste sich die Crew vom Dortmund-Ems-Kanal direkt gegen den hoch gehandelten Wurzen-Achter behaupten, um im Viertelfinale dann mit Frankfurt den nächsten schweren Brocken an seiner Seite zu sehen. Doch auch diese Hürde wurde erfolgreich aus dem Weg geräumt, ehe im Halbfinale der amtierende Vize-Meister den münsterischen Finaltraum beendete. Minden musste sich im Finale dem erneut souveränen Hauptstadt-Achter aus Berlin geschlagen geben. Münster sicherte sich den Podestplatz im Rennen gegen den anderen Domstadt-Achter aus Wetzlar. In der Gesamtwertung verteidigten die Münsteraner Rang zwei.

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