Fußball: Bezirksliga
BW Aasee tut sich lange schwer beim Derbysieg gegen Gievenbeck II

Münster -

Zwei runderneuerte Teams standen sich zum Auftakt im Derby gegenüber. Das bessere Ende hatte BW Aasee beim 2:1 gegen den 1. FC Gievenbeck II. Die Partie war lange eng, die Gastgeber hatten permanent Vorteile, verpassten aber eine frühe Entscheidung.

Sonntag, 11.08.2019, 19:26 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 15:38 Uhr
Lennart Märten (r.) versucht vergeblich sich aus der Umklammerung des Gievenbeckers Matthias Bensmann zu lösen. Am Ende konnte BW Aasee den Nachbarn aber noch abschütteln.
Lennart Märten (r.) versucht vergeblich sich aus der Umklammerung des Gievenbeckers Matthias Bensmann zu lösen. Am Ende konnte BW Aasee den Nachbarn aber noch abschütteln. Foto: fotoideen.com

BW Aasee ist zum Ligastart mit einem blauen Auge davongekommen. Im Derby gegen den bereits im Vorfeld als abstiegsbedroht eingestuften 1. FC Gievenbeck II setzte sich der Gastgeber knapp 2:1 (1:1) durch.

Es versprach ein spannender Auftakt zu werden: Beide Teams warteten mit einem neuen Trainer und vielen neuen Spielern auf. BWA hatte die eigenen Saisonziele offensiv formuliert und einen Imagewechsel zu attraktiverem Fußball angekündigt. So legten die Hausherren auch los. Der Gegner wurde bereits in der eigenen Hälfte giftig attackiert. Nach 50 Sekunden wurde dies beinahe belohnt. Nach einer Balleroberung war Peter Ciuraj auf und davon, verfehlte das Tor allerdings. Kurz darauf traf er nur den Pfosten (9.). Die erste längere Ballbesitzphase der Gastgeber brachte dann doch die Führung: Über mehrere Stationen landete der Ball bei Christian Hülsmeier, der sicher einschob (12.). Kurz darauf lag der Ball erneut im Gievenbecker Tor, doch Mark Andro stand bei seinem Schuss im Abseits, der Treffer zählte nicht (23.). Die Gäste waren viel in der Defensive gefordert, Entlastung erfolgte kaum. Umso überraschender war der Ausgleich: Eingeleitet wurde dieser von Kapitän Allan Seferovic, der den Ball mit der Hacke aus der Luft butterweich in den Lauf des Torschützen Dennis Gorzalnik legte (28.). „Die Vorlage war natürlich Weltklasse, aber auch der Abschluss war stark“, fand sein Trainer Michael Fürstmann.

Gievenbeck ließ sich nun wieder tief fallen und verteidigte aufmerksam. Aasee machte es dem Gegner allerdings auch zu einfach, mit fortschreitender Dauer wurden die Bemühungen immer ungeduldiger. Bezeichnenderweise sorgte ein Freistoß für die erneute Führung: Tim Knabbe schoss den Ball von der Strafraumgrenze schön in den Winkel (60.). Es wurde noch bitterer für die Gäste: Torhüter Anis Lardi verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und musste durch Feldspieler Emin Kuliev ersetzt werden.

In der Schlussphase ließ Blau-Weiß nichts mehr anbrennen. Mit viel Ballbesitz gaben sie dem FCG keine Chance mehr und brachten das Ergebnis sicher über die Zeit. „Es müssen noch viele Stellschrauben eingestellt werden“, sagte Fürstmann. „Wir mussten einfach mehr von unseren vielen Chancen reinmachen, dann wäre das ein sicherer Sieg gewesen“, ärgerte sich sein Gegenüber André Kuhlmann. BWA: Remmert – Andro, Weusthof, Kleine, Märten (81. Bienstein) – Knabbe – Ciuraj (73. Picht), Schulte, Bergmann, Struß (64. Hermening) – Hülsmeier FCG: Lardi (72. Kuliev) – Gilks, Bernhardt, Seferovic, Ramsbrock – Mirza (63. Bokisch), Bensmann, Kartalci, Fernández Mendes (46. Tordat) – Gorzalnik – Ginkel (46. Horn)

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