Leichtathletik: 18. Volksbank-Münster-Marathon
Breiten-und Top-Sport mit Olympia-Flair in Münster

Münster -

Der Volksbank-Münster-Marathon bewegt die Menschen. Auch 2019. Über 9000 werden sich auf den Weg machen. Darunter mehr als 2200 Einzelstarter. Prominent unterstützt wird das Event vom Volleyball-Bundesligisten USC Münster.

Mittwoch, 21.08.2019, 18:18 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 18:23 Uhr
USC-Power beim Marathon: (von links) Liza Kastrup, Barbara Wezorke, Präsident Martin Gesigora und Chef-Organisator Michael Brinkmann.
USC-Power beim Marathon: (von links) Liza Kastrup, Barbara Wezorke, Präsident Martin Gesigora und Chef-Organisator Michael Brinkmann. Foto: Jürgen Beckgerd

Längst nicht alle, die wollen, können auch: Gut zwei Wochen vor dem Start zum 18. Volksbank-Münster-Marathon am 8. September sind die Staffeln, der „Stadtwerke-Kids-Lauf“ und der „Agravis-Charity-Lauf“ bereits komplett ausgebucht. Was nicht weniger heißt als: Münsters größte und damit auch erfolgreichste Laufveranstaltung wird wieder „rund 9000 Menschen bewegen“, wie Michael Brinkmann , Vorsitzender des Münster Marathon e.V., am Mittwoch betonte. Mehr als 2200 Einzelstarter werden an dem Sonntag im September wieder dabei sein – und sich auf einige Neuerungen einstellen.

Die Phalanx der Top-Läufer wird – bei gleichbleibender Betonung des Laufs als Breitensportveranstaltung – noch einmal erhöht: Zum einen, weil Münster mit dem Streckenrekord des vergangenen Jahres durch den Kenianer Justus Kiprotich (2:09:28 Stunden) erstmals eine Zeit unter 2:10 Stunden aufgeboten hat. Und damit verstärkt in den Fokus gerückt ist. Auch deshalb wird in diesem Jahr erstmals die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) präsent sein. Dessen Vorstandsmitglied Lars Mortsiefer erklärte am Mittwoch das Prozedere mit Blut- und Urintests, vornehmlich für die Spitzenathleten. „Ein Stück mehr Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit“, charakterisierte Brinkmann den Nada-Einsatz – auch in Hinblick auf die fünf Läuferinnen aus Venezuela, Mexiko, El Salvador und der Türkei, die sich in Münster die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 sichern wollen, dabei aber wohl den Streckenrekord (2:29:12 Stunden) von Eleni Gebrehiwot (2014) aufgrund ihrer gemeldeten persönlichen Bestzeiten unangetastet lassen.

In Szene gesetzt wurde am Mittwoch auch die Kooperation des Münster Marathon e. V. mit dem USC Münster . Die Volleyballerinnen Liza Kastrup und Barbara ­Wezorke begleiteten bereits den Auftakt zur Spendenaktion zugunsten von „Plan international“ beim „Probelauf“ zu „Kinder helfen Kindern“.

Auch am 8. September wird eine USC-Delegation beim Volksbank-Münster-Marathon dabei sein. Und nicht zuletzt: Wer nicht mitlaufen kann (oder will), darf trotzdem gerne mitmachen: Die besten Fans an der Strecke (Gruppen, Vereine, Private) werden mit insgesamt 900 Euro prämiert.

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