Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Preußens U19 sucht noch die perfekte Startelf

Münster -

Es läuft noch nicht, bei der U19 des SC Preußen Münster. Drei Spiele, keine Punkte. Von einem Fehlstart mag niemand sprechen, doch die Verantwortlichen haben durchaus Nachholbedarf ausgemacht.

Donnerstag, 22.08.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 12:44 Uhr
Problemlöser: Arne Barez hat konkrete Vorstellungen, um das Spiel der U19 erfolgreicher zu gestalten.
Problemlöser: Arne Barez hat konkrete Vorstellungen, um das Spiel der U19 erfolgreicher zu gestalten. Foto: Jürgen Peperhowe

1:12 Tore, null Punkte – die Bilanz nach den ersten 270 Saisonminuten fällt für die U 19 des SC Preußen Münster überschaubar aus. Nur Alemannia Aachen ist wie das münsterische Schlusslicht noch sieglos. Zwar hatte es der A-Junioren-Bundesligist zunächst beim 0:5 als Gast des 1. FC Köln, aktuell Zweiter, und gegen den momentanen Vierten Borussia Mönchengladbach (0:4) nicht gerade mit Liga-Laufkundschaft zu tun. Es sind aber auch nicht unbedingt die nackten Resultate, die für Sorgenfalten auf der Stirn der Verantwortlichen sorgen. Es ist der Auftritt, die Präsentation.

„Ich glaube, dass wir an zwei Dingen arbeiten müssen. Nach einigen Versuchen, brauchen wir eine erste Elf. Zudem verlieren wir zu viele Zweikämpfe. Der Widerstand ist zu gering. Der aber ist Voraussetzung, wenn man den Klassenerhalt erreichen will“, analysiert Jugend-Koordinator Bernhard Niewöhner den Start. Auch Trainer Arne Barez legte bereits nach dem 1:3 bei Arminia Bielefeld den Finger in die Wunde. „Wir müssen uns individuell und athletisch steigern und taktische Dinge überdenken“, befand der Trainer durchaus (selbst-)kritisch – samt Lösungsansatz.

Dabei sprach eigentlich einiges für eine bessere Entwicklung. „Die Vorbereitung war wie immer. Die Bedingungen waren gut. Zudem sind ja auch Leistungsträger geblieben“, bemüht Niewöhner keine Ausflüchte. Zudem rückte fast eine komplette Elf aus der B-Junioren-Bundesliga auf. Samt Trainer.

Auch deshalb bleibt die Sichtweise positiv. „Es sind alles Dinge, die abstellbar sind“, weiß Niewöhner. Schließlich soll die Bilanz schnellstens aufpoliert werden.

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