Leichtathletik: Volksbank-Münster-Marathon
Der Lauf ist ein Spektakel – für Teilnehmer und Zuschauer

Münster -

Am 8. September geht’s in die mittlerweile 18. Auflage des Marathons in Münster. Der Mix aus Top- und Breitensport, aus Landschafts- und Stadtlauf, aus Kultur- und Sportveranstaltung kommt an.

Donnerstag, 22.08.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 16:04 Uhr
Voller geht’s nicht: Der Start am Schlossplatz ist immer ein Spektakel – das Ziel am Prinzipalmarkt eine Riesenparty.
Voller geht’s nicht: Der Start am Schlossplatz ist immer ein Spektakel – das Ziel am Prinzipalmarkt eine Riesenparty. Foto: Jürgen Peperhowe

Rund 2000 Anmeldungen, exakt 1997, waren bis zum Mittwoch im Büro des Marathon Münster e.V. eingegangen, zudem 6364 Staffelläufer und weitere Gesundheits-, Charity- und Kidslauf-Teilnehmer. Einen regelrechten Run erlebt der Volksbank-Münster-Marathon also auch auf den „Nebenstrecken“, derweil die Einzelanmeldungen sich auf dem Niveau der Vorjahre eingependelt haben. Eine Erfolgsgeschichte, die die Organisatoren auch am 8. September fortschreiben werden, wenn insgesamt rund 9000, wie Vorsitzender Michael Brinkmann am Mittwoch während einer Pressekonferenz realistisch rechnete – auf die Strecken gehen: Der Volksbank-Münster-Marathon bewegt die Stadt, wie schon bei der Premiere im Jahr 2002: Damals hatten sich insgesamt 4993 Teilnehmer (noch ohne Staffeln) auf den Weg gemacht – vom Schlossplatz (der damals noch anders hieß) bis zum Prinzipalmarkt (wobei die Streckenführung über Gievenbeck, Roxel und Meck­lenbeck noch eine andere war). „Aus dem Stand“ avancierte damals der Volksbank-Münster-Marathon unter die größten sechs der Republik – und hat sich seitdem nicht mehr aus den Top Ten verabschiedet. Dem durchaus langen Atem der Veranstalter sei Dank.

Am 8. September geht’s also in die mittlerweile 18. Auflage. Der Mix aus Top- und Breitensport, aus Landschafts- und Stadtlauf, aus Kultur- und Sportveranstaltung kommt weiter an – beim Publikum wie bei den Marathonis. Obwohl: Gut möglich, dass in diesem Jahr im Bereich der Eliteläufer – aufgewertet durch die fünf Marathon-Frauen, die auf die Olympiaqualifikation setzen – einige Improvisationen nötig sind: Kenia macht Probleme bei der Visumerteilung“, sagte Brinkmann. Seit Jahren bestimmen die Läufer und Läuferinnen aus Ostafrika die Spitze in Münster. „Die Botschaft erkennt nur noch den elektronischen Pass bei der Visavergabe an“, brachte Brinkmann in Erfahrung. Nicht alle potenziellen Münster-Läufer besitzen aber einen solchen. Trotzdem geht Brinkmann davon aus, dass das Limit mit der Lauf-Elite mit sieben Afrikanern an der Spitze komplett ausgefüllt wird.

Einer wird fehlen am 8. September: Eberhard Gienger, die ehemalige deutsche Kunstturn-Ikone am Reck, sollte per Fallschirm am Schlossplatz landen und die Startpistole überbringen. Sicherheitsauflagen machen diese Überraschung unmöglich. Ein Spektakel mit den vielen Tausend Läufern bleibt der Start trotzdem – daran hat sich in 17 Jahren nichts geändert.

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