Tischtennis: „SingPong“
Borussia Düsseldorf zeigt den guten alten Rundlauf in neuem Gewand

Münster -

Eine neue Art des in der Schule oft praktizierten Rundlaufs durften die Teilnehmer der Ferienreihe „Bewegte Kids“ ausprobieren. Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf brachte das „SingPong“ nach Münster mit.

Freitag, 23.08.2019, 16:04 Uhr
Großen Spaß hatten die Kinder am Donnerstag beim „SingPong“. Die Kleinen konnten sich dabei im Tischtennis-Rundlauf probieren.
Großen Spaß hatten die Kinder am Donnerstag beim „SingPong“. Die Kleinen konnten sich dabei im Tischtennis-Rundlauf probieren. Foto: Peter Imkamp

Dieser Mix soll die Jüngsten auf eine ganz neue Weise an die Platten locken. Für Kinder im Grundschulalter fand am Donnerstag an der Lotharingerstraße ein Event namens „SingPong“ statt. Dazu hatte im Rahmen des Ferienprogramms „Bewegte Kids“ der Stadtsportbund Münster in Kooperation mit Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf eingeladen. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Rheinländer, das Musik und Sport verbinden soll.

„Wir versuchen den Kindern zu zeigen, wie viel Spaß Tischtennis machen kann“, so Erstliga-Manager und Mitveranstalter Andreas Preuß . Das Projekt, das von der Landesregierung NRW mitgefördert wird, erfahre durchgehend positive Resonanz und begeistere die teilnehmenden Jungen und Mädchen immer wieder aufs Neue, sagt er.

214 Kinder waren diesmal dabei, um sich auszutoben, ein Drittel davon mit dem Schläger in der Hand. Mit einer ersten Runde dieser aus der Schulzeit bekannten Variante ging es los, auf dem Piano wurde gleichzeitig das eigens kreierte „SingPong-Lied“ gespielt. Danach begannen Kinder und Betreuer, sich an den zehn Platten aufzustellen, um dann im Rundlauf zur Musik den kleinen Ball hin und her zu spielen. Die Freude war den Kindern, aber auch den Teamern dabei deutlich anzusehen.

„Es macht so viel Spaß, mit den anderen zu spielen und zu tanzen“, erzählte Stiven (9), sein kleiner Bruder Philo (7) bestätigte es mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Nora (7) gefiel vor allem, dass die große Musikauswahl – und dass sie viele andere Teilnehmer kennenlernen konnte.

Das Zusammenbringen von Kindern aus ganz verschiedenen Kreisen ist für Thomas Lammers, Organisator der „Bewegten Kids“, eines der erklärten Ziele des Ferienprogramms, weshalb die Teilnahme auch nur einen symbolischen Euro pro Veranstaltung kostet. „So wollen wir vor allem Jungen und Mädchen aus finanziell prekären Verhältnissen eine Teilnahme ermöglichen.“ Ein weiterer Sinn hinter dem Projekt sei aber auch die Vermittlung von Respekt und Fairness. Besonders stolz macht Lammers, dass er auf eine breite Unterstützung durch die ehrenamtlichen Betreuer bauen kann, von denen manche inzwischen im achten Jahr dabei sind. Zum Ende des Spektakels konnte er dann einen erstmals anvisierten „Stadtrekord“ verkünden – natürlich gefolgt von aufbrandendem Jubel der sportbegeisterten Kids.

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