Fußball: Westfalenliga
Gievenbeck erlebt herbe Klatsche und Eschhaus-Platzverweis in Vreden

Münster -

Schmerzhaft, schmerzhaft – der 1. FC Gievenbeck musste bei der SpVgg Vreden eine 1:6-Pleite hinnehmen. Dass die Münsteraner lange mindestens gleichwertig waren, spielte am Ende keine Rolle mehr. Fehlendes Glück allein diente kaum als Erklärung für Trainer Benjamin Heeke.

Sonntag, 08.09.2019, 17:36 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 16:48 Uhr
Nico Eschhaus
Nico Eschhaus Foto: Johannes Oetz

Wer auch immer den 1. FC Gievenbeck nach dem Oberliga-Abstieg gleich wieder zum Kreis der Spitzenteams zählte, muss sein Urteil wohl allmählich revidieren. Da spielt es kaum eine Rolle, dass das 1:6 (1:1) bei der SpVgg Vreden auch besonderen Umständen geschuldet war. „Klar, da kam eine Menge zusammen“, sagte Trainer Benjamin Heeke . „Und natürlich betrachte ich ein Spiel subjektiv, ärgere mich über Schiedsrichter-Entscheidungen und etwas Pech. Aber nicht nur deshalb ist das Ergebnis total brutal.“

Der Gast kam sogar ganz gut rein, hatte durch Niklas Leser eine Großchance (11.), lag aber kurz danach hinten. Arne Stegt verlor auf seiner Seite den Zweikampf, Niklas Hilgemann kam im Sechzehner frei zum Abschluss – 0:1 (14.). „Trotzdem waren wir in der ersten Hälfte super drin“, so Heeke. Lohn war das 1:1 durch einen Distanzschuss von Christian Keil (26.). Auch nach Hilgemanns 1:2 durch einen Vredener Konter nach FCG-Angriff (50.) und dem 1:3 durch ein Volley-Traumtor von Michel Wilkes (58.) hatten sich die Münsteraner noch nicht aufgegeben. Doch nach einer Schlüsselszene war jede Hoffnung verloren: Keeper Nico Eschhaus klärte vor dem allein auf ihn zueilenden und dabei zu Boden gehenden Hilgemann den Ball ins Seitenaus. Zu seinem Entsetzen gab Schiedsrichter Selim Erk Elfmeter. Der Torwart beschwerte sich, sah Gelb, kassierte das Strafstoßtor von Mario Worms (65.) und applaudierte danach Richtung Referee – Gelb-Rot (66.). So kam Johannes Konert noch zu seinem Debüt zwischen den Pfosten. Den Wilkes-Doppelschlag (82., 86.), als die Zuordnung am zweiten Pfosten missriet, konnte er nicht verhindern. FCG: Eschhaus – Stegt, Mende, Scherr, Stummer – Balz, Heubrock, Geisler (61. Leisgang), Leser – Keil (78. Lüntz), Stüwe (68. Konert)

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