Fußball: Oberliga
Neuling Preußen II mit Sieg in Holzwickede auf dem Vormarsch

Münster -

Zweiter Sieg im fünften Spiel – und plötzlich im oberen Tabellendrittel! Preußen Münster II hat sich gut akklimatisiert in der Oberliga und bringt jetzt Spiele auch noch clever über die Bühne. So wie etwa das 2:0 beim Holzwickeder SC.

Sonntag, 08.09.2019, 18:18 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 16:48 Uhr
Nicolai Remberg bestätigte seine Top-Verfassung.
Nicolai Remberg bestätigte seine Top-Verfassung. Foto: Johannes Oetz

Der zuletzt angeschlagene Ex-Preuße im Dress des Holzwickeder SC hockte 76 Minuten auf der Bank. Als Marcel Reichwein, immerhin einst Drittliga-Torschützenkönig, eingewechselt wurde, konnte er auch nichts mehr retten. Seine Mannschaft verlor gegen die U 23 seines Ex-Clubs mit 0:2 (0:1). Mit dem zweiten Sieg am Stück ist der Neuling endgültig und vollumfänglich in der Oberliga angekommen. Preußen II ist spürbar auf dem Vormarsch und nun Tabellensechster. „Ein hochverdienter Sieg“, sagte Trainer Sören Weinfurtner . „Wir haben nahtlos an den Sieg gegen Herne angeknüpft, hatten gute fußballerische Momente, waren aber auch zweikampfstark.“

Den Weg ebnete erneut der formstarke Nicolai Remberg . In der Vorwoche noch war der 19-Jährige Doppelpacker, nun erzielte er seinen vierten Saisontreffer nach einer Ecke von Julius Hölscher aus sieben Metern per Kopf (33.). Locker hätte Münster zur Pause höher führen können, doch erst übersah Avni Özmen Sören Wald (37.), dann wurde er selbst von Fabian Kerellaj nicht eingesetzt (44.), jeweils in Überzahl. Auf der anderen Seite verpasste Nico Berghorst nur knapp den Ausgleich (39.). Nach der Pause ließen die Münsteraner sich etwas tiefer fallen, gestalteten weniger, so dass die Hausherren etwas mehr vom Spiel hatten. Andere Tugenden waren gefragt, etwa das aufmerksame Verteidigen, was gut gelang. Zumindest nach den ersten Wechseln und taktischen Umstellungen nach rund 20 Minuten.

In dieser Phase hatten die Preußen auch über Gegenstöße gute Gelegenheiten, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Ousman Touray (66.), Kerellaj (72.) und Remberg (74.) hatten schon das zweite Tor auf dem Fuß. Das erzielte dann Kapitän Nils Burchardt vom Elfmeterpunkt, nachdem Moritz Müller bei einem Konter Touray zu Fall gebracht hatte (81.). Um auch danach auf Nummer sicher zu gehen, stellte Weinfurtner auf eine Dreierkette um. Der Plan ging auf, Remberg hatte in der Nachspielzeit sogar noch die große Chance auf seinen nächsten Treffer, scheiterte aber an Keeper Muhammed Acil (90.+2), was am Ende eine Randnotiz blieb. SCP: Dedovic – Frenkert, Burchardt, Klauke, Janßen (65. Woitaschek) – Remberg, Klann – Hölscher (89. Alves Duarte), Wald, Kerellaj (81. Ströker) – Özmen (69. Touray)

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