Fußball: Kreisliga A
Kurzweil beim TSV Handorf und bei Westfalia Kinderhaus

Münster -

Die Reserve von Westfalia Kinderhaus schenkte dem Gast aus Westbevern am Sonntag gleich neunmal ein. 9:1 hieß es nach 90 Minuten – in der Tabelle hüpfte das Team von Trainer Stefan Kloer auf Platz vier. Viele Tore gab es aber auch in Handorf.

Montag, 09.09.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 19:40 Uhr
Auf und davon: Mindestens dreimal entwischte Moritz Knemeyer (l.) seinem Gegenspieler und traf für die Westfalia-Zweite.
Auf und davon: Mindestens dreimal entwischte Moritz Knemeyer (l.) seinem Gegenspieler und traf für die Westfalia-Zweite. Foto: Vera Szybalski

Auf der Großen Wiese geht es hoch her. Aktuell. Nicht nur, was das Landesliga-Team angeht, das nach einem 7:0 im vorausgegangenen Heimspiel gegen Heiden nun mit dem 6:1 gegen Senden erneut eine torreiche Partie folgen ließ. Schon beim Vorspiel kamen die Zaungäste voll auf ihre Kosten. Zehn Treffer gab es in der Partie der Zweitvertretung gegen Ems Westbevern zu bestaunen. Zu einem zweistelligen Resultat reichte es in der Kreisliga A 1 aber dennoch nicht. Der Gegentreffer zum 9:1 war tatsächlich der zehnte Treffer der Begegnung – aber eben nicht für die Hausherren. Was zu verschmerzen war.

Was längst wohl auch für die Auftaktniederlage gegen den SC Münster 08 II (0:2) gilt. Wenngleich Trainer Stefan Kloer gesteht: „Da haben wir schlecht gespielt. Was nun aber auch ein Antrieb ist.“ Seine Mannschaft (sechs Punkte) gehört zur Verfolgergruppe, ist dem Führungstrio (neun) auf den Fersen. Auch dank des Kantersieges. „Gegen Westbevern haben wir einen Sahnetag erwischt. Es war zudem sicher ein großer Schritt. Doch in Top-Form sind wir noch nicht“, sagte der Coach. Was wohl aber für Moritz Knemeyer gilt. Der dreifach erfolgreiche Torschütze hatte neben Doppelpacker Jakob Schlatt seinen Anteil am Sieg. Aber nicht nur wegen der Treffsicherheit. „Im Spiel zuvor hat er drei Tore vorbereitet. Darüber hinaus setzt er auch noch in der 93. Minute nach“, lobt Kloer den „Neuzugang“ aus der ersten Mannschaft. Aber nicht nur ihn, beispielsweise auch Stefan Schwinn.

Gut unterhalten wurden auch die Zuschauer auch an der Heriburgstraße in Handorf. Beim 3:4 des TSV gegen die SG Sendenhorst ging es nicht nur torreich zu. Insgesamt gab es auch drei Strafstöße zu bestaunen. Zwei Foulelfmeter wurden den Gästen zuerkannt, nur einer den Gastgebern.

Sorgen bereitet hingegen ein Trio. Denn der FC Münster 05, der SC Nienberge und BW Aasee II warten weiterhin auf den ersten Zähler.

► Am Donnerstag (12. September) steht in beiden A-Liga-Staffeln ein kompletter Spieltag an. Es ist der ursprünglich erste, der aber beim Saisonstart nach hinten verlegt wurde.

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