Volleyball: Frauen-Bundesliga
USC Münster mit doppelter Generalprobe im Dreiländereck

Münster -

Wer in diesen Tagen die Facebook-Seite des USC Münster besucht, merkt schnell, dass es bis zum Start der Bundesliga-Saison nicht mehr lange dauert.

Samstag, 28.09.2019, 13:16 Uhr
Der Countdown läuft für Sarah van Aalen und den USC, der beim Turnier in Aachen letztmals seine Form überprüft.
Der Countdown läuft für Sarah van Aalen und den USC, der beim Turnier in Aachen letztmals seine Form überprüft. Foto: Jürgen Peperhowe

Tag für Tag hält eine Spielerin ihr Trikot in die Kamera, die jeweilige Rückennummer zeigt die Tage bis zum Auftakt an. Am Samstag dürfte Ivana Vanjak ihr Dress präsentieren, sie trägt die Sieben. Bedeutet übersetzt: Eine Woche dauert es noch, ehe der USC am 5. Oktober (19.30 Uhr) gegen den Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart erstmals um Punkte spielt.

Längst hat die heiße Phase der Vorbereitung begonnen, an diesem Samstag steht für die Unabhängigen bereits die Generalprobe an. Beim 3. Net-Aachen-Cup unterzieht sich der USC einem finalen Test auf Herz und Nieren, bei dem vom Liga-Konkurrenten Ladies in black Aachen ausgerichteten Viererturnier trifft Münster zunächst um 12 Uhr auf den belgischen Meister Asterix Avo Beveren. Im Anschluss geht es je nach Sieg oder Niederlage gegen den Gastgeber oder den niederländischen Erstligisten Sliedrecht Sport, es geht jeweils über zwei Gewinnsätze. „Vor uns liegen zwei Spiele gegen starke Gegner. Da sehen wir, wie weit wir sind“, sagt Trainer Teun Buijs , der einige Forderungen an sein Team stellt. So sollen sich die einstudierten Dinge und Abläufe sichtbar automatisieren, auch das Tempo soll sich weiter erhöhen.

Die arbeitsreiche, intensive Woche mit Stade Francais Paris Saint Cloud als Gast und Sparringspartner stufte der 59-Jährige als Erfolg ein, das „junge Team wächst mehr und mehr zusammen und versteht, wie wir spielen wollen“, erläutert Buijs, der mit dem USC im Januar, wenn die Liga wegen der Olympia-Qualifikation eine Pause einlegt, Paris einen Gegenbesuch abstatten wird. Für drei Tage geht es in die französische Hauptstadt – es wird das dritte Treffen dieser Clubs sein. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit dem Team aus Paris eine gute Beziehung aufgebaut haben“, meint Buijs.

Bis zum Trip an die Seine ist es noch lange hin, der Start in der Bundesliga rückt dagegen unaufhaltsam näher. Spätestens wenn Linda Bock am kommenden Freitag ihr Trikot hoch hält, weiß man: Es geht los. Die Libera trägt die Nummer eins ...

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