Fußball: Westfalenliga
Youngster Lüntz trifft doppelt beim 3:1 des 1. FC Gievenbeck in Rödinghausen

Münster -

Der 1. FC Gievenbeck ist wieder in der Spur. Nach dem knappen 1:0 im Derby gegen den TuS Hiltrup ließ das Team von Trainer Benjamin Heeke am Sonntag ein 3:1 beim SV Rödinghausen II folgen.

Sonntag, 06.10.2019, 18:52 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 17:14 Uhr
Leon Lüntz (r.) spielte erst zum dritten Mal von Beginn an und schnürte einen Doppelpack.
Leon Lüntz (r.) spielte erst zum dritten Mal von Beginn an und schnürte einen Doppelpack. Foto: fotoideen.com

Wer steht einem bei auf dem Grün? Der viel zitierte Fußballgott? Oder doch der Papst, der schon mal in der Tasche steckt? Beim Gastspiel des 1. FC Gievenbeck bei der Regionalliga-Reserve des SV Rödinghausen machte es am Sonntag wohl die gesunde Mischung. „Wir haben nicht verdient gewonnen“, gab Benjamin Heeke , der Coach des schwach in die Serie gestarteten Westfalenligisten, nach dem 3:1 (2:0) zu. Um zu ergänzen. „In der Luft haben wir alles gerissen.“ Heißt: Gegen eine blutjunge Truppe aus Ostwestfalen machten die mitunter erfahreneren, groß gewachsenen Gäste, gespickt mit Kickern aus der letztjährigen Oberliga-Saison, die laut Heeke „schon reichlich auf die Socken bekommen haben“, den Unterschied. Der zweite Sieg in Folge. Der Absteiger ist über den Strich gekrabbelt.

Erst der Derby-Erfolg gegen den TuS Hiltrup, jetzt der Dreier in Ostwestfalen: Gievenbeck hat sich nach Wochen sportlicher Magerkost berappelt und blickt wieder gen Mittelfeld der Tabelle. Aufatmen.

Christian Keil vergab bereits nach acht Minuten frei durch das 1:0. Auf der anderen Seite riskierte FCG-Tormann Nico Eschhaus mehrmals Kopf und Kragen. Vor allem in der Phase nach der Führung durch Youngster Leon Lüntz (24.), der erst zum dritten Mal von Beginn an ran durfte. „Eschhaus hat uns vor dem Ausgleich bewahrt“, wusste Heeke, bei wem er sich zu bedanken hatte. Mit dem dritten Angriff stellte der Gast nach 42 Minuten auf 2:0. Tom Gerbigs Flanke nahm Lüntz fein runter, drehte sich und schloss mustergültig ab. Stark!

Rödinghausen blieb am Drücker, hatte allein 20 Ecken – ohne einmal das nötige Quäntchen Glück zu haben. Erst als Fynn Hagen Rausch-Bönki zum 1:2 traf (75.) ging dem Gast die Düse. Die folgende Drangphase des SV überstand die Heeke-Elf unbeschadet. Mehr noch: Christian Keil nutzte nach 86 Minuten seine Lufthoheit und köpfte nach einem Freistoß von Maximilian Brüwer zum 3:1 ein. Alles klar – ob mit oder ohne himmlische Unterstützung.

FCG: Eschhaus – Stummer, Mende, Scherr, Brüwer – Heubrock – Gerbig (90. Strothmann), Kurk, Leisgang (82. Gerick), Lüntz (67. Bergmann) – Keil

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