Fußball: Landesliga
Standards brechen Westfalia Kinderhaus gegen Deuten das Genick

Münster -

Westfalia Kinderhaus hat sein Heimspiel gegen den SV Rot-Weiß Deuten mit 2:3 verloren. Trainer Marcel Pielage war unzufrieden, haderte vor allem mit den Standards gegen seine Elf.

Sonntag, 20.10.2019, 19:50 Uhr aktualisiert: 20.10.2019, 19:54 Uhr
Eingewechselt: Westfalias Dzan-Laurin Alic (rechts) kam nach 55 Minuten für Finn Liebert in die Partie.
Eingewechselt: Westfalias Dzan-Laurin Alic (rechts) kam nach 55 Minuten für Finn Liebert in die Partie. Foto: fotoideen.com

Westfalia Kinderhaus unterlag im strömenden Regen dem SV Rot-Weiß Deuten mit 2:3 (1:1) und gab den Platz als ärgster Verfolger von Tabellenführer Werner SC an den SV Mesum ab. Trainer Marcel Pielage musste nach 90 Minuten ein ernüchterndes Fazit ziehen: „Wer Standards so verteidigt wie wir, der kann so ein Spiel nicht gewinnen. Fast bei jeder Aktion brannte es lichterloh.“

Dabei startete sein Team gut in die Partie und war vor allem in den ersten 15 Minuten die bessere und aktivere Mannschaft. Bereits in der elften Minute belohnte sich der Gastgeber mit der 1:0-Führung durch Mike Liszka, der eine Hereingabe von der rechten Seite im dritten Versuch aus fünf Metern an SV-Keeper Marvin Radüchel vorbei ins Tor schoss.

„Wir haben uns dann von der Hektik des Gegners anstecken lassen und nicht mehr unser Spiel durchgezogen“, sagte der Westfalia-Coach. Die Gäste kamen besser ins Spiel und setzten sich ab Mitte der ersten Hälfte immer öfter in der SC-Hälfte fest. Aus dem Spiel heraus ließ die Defensive von Kinderhaus um Kapitän Nick Rensing aber nichts anbrennen.

Dann kam in der 36. Minuten Standard-Gegentor Nummer eins: Gäste-Verteidiger Dennis Hubert blieb bei einer Ecke völlig blank und köpfte am ersten Pfosten ein. Einige Minuten nach Wiederanpfiff folgte schließlich Nummer zwei: Dieses Mal landete die Kugel nach einer Ecke bei Moritz Noetzel, der aus dem Rückraum zum 2:1 traf.

Auf der anderen Seite waren es Janik Bohnen und Jonas Kreutzer, die aus aussichtsreichen Positionen im gegnerischen Strafraum das Leder nicht am überragenden Radüchel vorbeibrachten. Durch die offensive Ausrichtung kamen die Gäste immer wieder zu Kontern, von denen Nils Fabisiak einen in der 82. Minute zum dritten Treffer für Deuten verwertete. Fünf Minuten vor Schluss kam Westfalia durch eine klasse Volleyabnahme des eingewechselten Joschka Brüggemann noch einmal heran. In einer hektischen Endphase, in der sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte, investierte die Pielage-Elf noch einmal viel, doch mit dem Ausgleich wollte es nicht klappen. Die größte Gelegenheit hatte Rui Petro Guimares nach einem langen Ball von Kevin Schöneberg, aber erneut war Radüchel auf dem Posten.

Westfalia: Siegemeyer – Rensing, Niehues, Lütke Lengerich (55. Brüggemann) – Liebert (55. Alic), Schlatt (61. Hollenhorst), Schöneberg, Winter – Liszka (71. Guimares), Kreutzer, Bohnen

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