Fußball: Oberliga
Preußen Münster II wird gegen den SC Wiedenbrück nicht belohnt

Münster -

Preußen Münsters zweite Garde spielt einen richtig guten Streifen in der Oberliga. Der Aufsteiger musste sich trotzdem gegen den SC Wiedenbrück mit 0:1 geschlagen geben.

Sonntag, 20.10.2019, 19:56 Uhr aktualisiert: 21.10.2019, 18:34 Uhr
Lukas Frenkert (links am Ball) und die Wiedenbrücker Luei Omar (Mitte) und Tristan Duschke (rechts) im Duell.
Lukas Frenkert (links am Ball) und die Wiedenbrücker Luei Omar (Mitte) und Tristan Duschke (rechts) im Duell. Foto: fotoideen.com

Ganz nah dran am Spitzenreiter war Oberliga-Aufsteiger SC Preußen Münster II im Dauerregen und stapfte doch mit leeren Händen vom Kunstrasen. Mit 0:1 (0:1) verloren die sich enorm steigernden Gastgeber gegen den SC Wiedenbrück , der mit einer großen Portion Glück seinen vierten Ligasieg nacheinander bejubelte. Nach dem Seitenwechsel war von der Elf von Trainer Björn Mehnert wenig zu sehen.

Allein – der eine Treffer gelang den Preußen partout nicht mehr. „Ein Punkt als Lohn wäre hochverdient gewesen“, sagte Trainer Sören Weinfurtner , der einmal mehr an der Linie alles gab und ebenso wirkungsvoll wechselte. „Mit dem Team, das in der zweiten Halbzeit diese hohe Intensität geboten hat, kann sich wohl jeder identifizieren.“ Seit dem Sprung in die Oberliga hat es kein einziges Heimspiel gegeben, das nicht mindestens zum Großteil ansehnlich war. Dieses sechste bewies einmal mehr, wie zügig sich die Elf auf dem Niveau eta­bliert hat. „Wir machen weiterhin unsere Erfahrungen, das ist ganz normal. Heute müssen wir aus wenigen guten Torszenen einfach Kapital schlagen“, sagte Weinfurtner.

Die namhaft besetzten Wiedenbrücker dominierten mit ihrem aggressiven Pressing zunächst und beeindruckten auch physisch den Gegner. Dessen Spielfluss kam schwer ins Rollen. Das Passspiel war noch unsauber. Mit gefährlichen Standards wartete der SCW auch auf. Phil Beckhoff führte sehenswert aus – auch nach 20 Minuten per Ecke, die Tim Geller einköpfte. Größenvorteile machen sich halt in solchen Szenen bezahlt.

Nach dem verletzungsbedingten Aus vom in der Regionalliga geschulten Stürmer Viktor Meyer (27.) beorderte Mehnert den schnellen Luei Omar in die Spitze. Zentral agierte der 33-jährige Daniel Brinkmann, der 142 Zweitligaspiele in der Vita stehen hat. Gegen diese Prominenz kam Münster immer besser auf. Laufstark und zielgerichtet. Julian Hölscher fand nach starkem Solo per Flanke den eingerückten Lukas Frenkert, der per Kopf verzog.

Mit dem schnellen Dribbler Ousman Touray auf der linken SCP-Bahn kam nach dem Wechsel ein neuer Spielertyp, den Wiedenbrücks ansonsten sehr stabiler David Hüsing zunächst nicht zu halten vermochte. Tourays Elan wirkte sich auch auf die Kollegen aus. Zuversicht war angesagt, starken Zweikampfszenen zum Beispiel durch Jan Klauke folgten griffige Attacken im Tempostil. Rechts steigerte sich Noad Mekonnen, während Joel Grodowski auf engem Raum zu sehr haderte. Weinfurtner schob weiter Spieler nach und schuf damit wiederholt neue Möglichkeiten.

Touray, Kürsat Özmen oder Frenkert kamen zu Abschlüssen im 16-Meter-Raum. Trefflich waren sie nicht. „Auch das sind dann Mängel, an denen wir arbeiten müssen“, wertete Weinfurtner, der unter der Woche die Partie nochmals analysieren dürfte.

SCP: Dedovic – Mekonnen, Burchardt, Klauke, Janßen (46. Touray) – Klann (83. Wegmann) – Hölscher, Hoffmeier, Remberg (74. Alves Duarte), Frenkert – Grodowski (58. Özmen)

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