Fußball: 3. Liga
Preußen-Trainer Hübscher hat volles Vertrauen in Schnitzler

Münster -

Wettbewerbsübergreifend wartet der SC Preußen Münster nun seit neun Spielen auf einen Erfolg. An diesem Samstag tritt der Drittligist beim FC Ingolstadt an. Für Torhüter Oliver Schnitzler bietet sich nach langer Wartezeit die Chance, Pluspunkte zu sammeln.

Freitag, 25.10.2019, 17:02 Uhr aktualisiert: 25.10.2019, 18:28 Uhr
Oliver Schnitzler hütete in dieser Saison nur in Testspielen (hier gegen Borussia Dortmund) das Preußen-Tor. An diesem Samstag feiert er in Ingolstadt sein Saisondebüt im Ligabetrieb.
Oliver Schnitzler hütete in dieser Saison nur in Testspielen (hier gegen Borussia Dortmund) das Preußen-Tor. An diesem Samstag feiert er in Ingolstadt sein Saisondebüt im Ligabetrieb. Foto: Jürgen Peperhowe

Das leidige 1:1 gegen den Tabellennachbarn SGS Großaspach mit dem so bitteren Schlussakzent hakte Sven Hübscher schon am Tag danach ab. „Ab Montag haben wir nur nach vorn geschaut, alles andere bringt doch nichts“, erklärte der Trainer des SC Preußen . Der Blick in die Zukunft führt kurzfristig zum FC Ingolstadt .

Beim Ex-Bundesligisten soll an diesem Samstag (14 Uhr) verlorenes Terrain zurückerobert werden. Hübscher sieht sein Team dabei „als klaren Außenseiter. Ingolstadt will und muss aufsteigen. Natürlich sind sie der Favorit.“ Und dann schaut der Coach doch einmal kurz in den Rückspiegel. „Ich glaube, die Rolle liegt uns. In Halle und Unterhaching haben wir ja auch gepunktet.“

Schnitzler brennt auf seine Chance

Wenn schon das Abschneiden gegen Großaspach nicht als Mutmacher taugt, dann vielleicht die guten Ergebnisse bei den Spitzenteams der Liga. Ingolstadt zählt aktuell zum erweiterten Kreis, mäßige Vorstellungen zuletzt in den Heimspielen machten der ambitionierten Elf einige Striche durch die Rechnung.

SC Preußen Münster – SG Sonnenhof Großaspach

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  • Münsters Heinz Mörschel bleibt Sieger im Kopfballduell mit Dennis Slamar.

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  • Okan Erdogan kämpft um den Ball.

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  • Seref Özcan versucht, ans Leder zu kommen.

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  • SCP-Stürmer Rufat Dadashov im Luftduell mit Kai Gehring.

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  • Allerlei Action im Strafraum der Großaspacher.

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  • Rufat Dadashov behauptet den Ball gegen Julian Leist.

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  • Sehen Sie im Folgenden viele weitere Bilder der Partie.

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Spieltag Nummer 13 – vielleicht bringt er den Preußen und Keeper Oliver Schnitzler ja neues Glück. Nach dem Ausfall von Max Schulze Niehues (Bandscheibenprobleme/Ausfallzeit offen) rückt der 24-Jährige erstmals in dieser Saison zwischen die Pfosten. Hübscher sieht kein Problem: „Oli ist ein starker Herausforderer und präsentiert sich seit Wochen im Training vorzüglich. Jetzt erhält er die Chance, für die er schon lange brennt.“ Bei guten Leistungen darf sich Schnitzler zumindest Hoffnung auf mehr Einsätze machen. Hübscher: „Wenn Max zurück ist, werden wir die Dinge neu bewerten.“

Nerven beruhigen durch Erfolgserlebnis

Für die Aufstellung der Viererkette gilt dies schon jetzt. Gut möglich, dass Abwehrchef Ole Kittner in Ingolstadt zurückkehrt. „Er ist wieder voll im Training und deshalb eine Option.“

Als Tabellen-18. steht Münster unter Druck. Den mag auch Hübscher nicht wegdiskutieren. Im Training sei die Stimmung weiter gut. „Im Spiel“, das räumt der Trainer ein, „ist uns zuletzt die Leichtigkeit abhanden gekommen. Es gibt Spieler, die rutschen zu schnell in negative Gedanken.“

Ein Erfolgserlebnis in Ingolstadt würde die Nerven beruhigen. Hübscher sieht sich und sein Team präpariert. „Ich habe jede Partie des Gegners gesehen. In der Gestaltung des Spiels hat er durchaus Probleme.“

►  Münster: Schnitzler – Erdogan, Kittner, Scherder – Schauerte, Brandenburger, Rodrigues Pires, Heidemann – Litka – Özcan, Dadashov.

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