Fußball: Kreisliga A
Bauer verzeiht Borussia fast alles

Münster -

Wenn im Fußball ein Ei im Spiel ist, ist oft etwas faul. Yannick Bauer, der Trainer von Borussia Münster, will es sich nicht so einfach machen, und die 0:4-Derbypleite bei BW Aasee damit erklären. Der Coach verzeiht vielmehr auch andere Dinge.

Montag, 28.10.2019, 17:22 Uhr
Applaus gab es keinen, aber Verständnis: Trainer Yannick Bauer reagierte ziemlich gelassen auf die Derbypleite seiner Elf.
Applaus gab es keinen, aber Verständnis: Trainer Yannick Bauer reagierte ziemlich gelassen auf die Derbypleite seiner Elf. Foto: fotoideen.com

Ob sie ihrer Mannschaft ein Ei ins Nest gelegt haben? Denn statt im Team von Borussia Münster bei der empfindlichen 0:4-Derbyschlappe bei BW Aasee zu stehen, saßen Pascal Koopmann und Kevin Landas in London auf der Tribüne – beim Football. Die NFL machte Station. „Das nur auf die beiden zu reduzieren, wäre zu einfach. Es ist eher die Menge der Spieler, die gefehlt haben“, schob Yannick Bauer Spekulationen schnell einen Riegel vor.

Ursachenforschung hatte der Trainer des Aufsteigers zuvor längst betrieben: „Wir haben im Moment nicht den Kader, um nach einer schwachen ersten Halbzeit ein 0:2 zu drehen.“ Technische Mängel kamen hinzu. „Es war ein schlechtes Spiel“, zog Bauer einen Schlussstrich. Denn Folgen hat die Niederlage nicht. „Ich verzeihe es den Jungs. Denn wir wissen, warum es so gelaufen ist“, sagt Bauer. Allerdings war es nun die dritte Partie, in der es nicht mehr optimal lief. Beim 0:0 gegen en TuS Recke sowie dem 2:7 bei Vorwärts Wettringen hatte der Borussia-Motor Aussetzer, lief eher eirig.

Eine runde Sache wäre beinahe das 2:2 des 1. FC Gievenbeck II gegen den SV Emsdetten 05 geworden. Schließlich führte das weiterhin sieglose Schlusslicht 1:0 und auch 2:1. Doch nicht allein der Spielverlauf überraschte. Auch die Aufstellung. Die erwarteten „Schwergewichte“ aus dem Westfalenliga-Kader – die Erste war spielfrei – fehlten. Allerdings tauchte mit Justus Kurk, Moritz Leisgang, Niklas Leser und Paul Bergmann schon ein Quartett im Spielbericht auf. Ohnehin dürften nur vier von oben nach unten eingesetzt werden. Zwei von ihnen müssen unter 23 sein. „Wir haben abgewogen, wo es und für wen es Sinn macht“, klärt der Sportliche Leiter Carsten Becker auf. Kurzfristig war Tom Gerbig eine Überlegung, der aber klagte nach dem Spiel in Theesen über Probleme. „Wir müssen ja auch die Westfalenliga im Auge behalten“, so Becker. Da wartet am Sonntag wieder ein Heimspiel gegen Emsdetten – nun gegen die Borussia.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7029176?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Legenden, Freaks und coole Socken
Kinder der Kita St. Peter und Paul in Nienborg singen im Karaoke-Studio „Däpp Däpp Däpp, Johnny Däpp Däpp“ . . .
Nachrichten-Ticker