Volleyball: DVV-Pokal
Ein ganz kurzes Pokalvergnügen für den USC Münster

Münster -

Nach einer Stunde hatte der USC Münster das Thema Pokal für die laufende Spielzeit abgehakt – nicht wirklich erfolgreich. Mit 0:3 ging die Partie gegen den SC Potsdam verloren.

Montag, 04.11.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 14:02 Uhr
Kurzer Arbeitstag: (v.l.) Ivana Vanjak, Demi Korevaar, Sarah van Aalen, Lara Drölle und Lina Alsmeier verloren mit dem USC 0:3 gegen den SC Potsdam.
Kurzer Arbeitstag: (v.l.) Ivana Vanjak, Demi Korevaar, Sarah van Aalen, Lara Drölle und Lina Alsmeier verloren mit dem USC 0:3 gegen den SC Potsdam. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Pokal-Saison 2018/20 dauerte für den USC Münster exakt 69 Minuten, dann war sie auch schon wieder vorbei. Im Achtelfinale gegen den SC Potsdam waren die Unabhängigen chancenlos und zeigten beim 0:3 (19:25, 18:25, 10:25) eine schwache Leistung. „Das war einfach viel zu wenig“, sagte Trainer Teun Buijs , dem die Enttäuschung nach der derben Pleite ins Gesicht geschrieben stand.

Dabei hatte es sich gut angelassen in der Halle Berg Fidel. Vor nur 987 Zuschauern hatte Münster zunächst leichte Vorteile. Ordentlich und solide zog der USC, der letztmals vor vier Jahren im Pokal ein Halbfinalist war, sein Spiel auf und durch und behauptete bis in die Endphase des ersten Durchgangs seine knappe Führung. Zwei Punkte von Lina Alsmeier brachten den Grün-Weißen ein 17:15, es sah vielversprechend aus. Doch plötzlich gab es einen Bruch, einen Riss – wenig bis nichts gelang mehr. Besonders in der Annahme, zwei Versuche von Alsmeier und Ivana Vanjak segelten direkt wieder zum SCP, der sich die Gelegenheiten nicht entgehen ließ und dankend den ersten Abschnitt nach einem Punkt von Lisa Gründing mitnahm.

Die Verunsicherung der Buijs-Mannschaft war spürbar, viel zu einfach machte sie es dem Gegner, der ohne große Mühen seinen Stiefel herunterspielen konnte. „Wir haben es nicht geschafft, Potsdam mit unseren Aufschlägen unter Druck zu setzen“, sagte Sarah van Aalen, die nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Taylor Nelson (Sprunggelenk) die Last im Zuspiel alleine trug – und die eine Menge Meter machen musste, um die verunglückten Annahmen ihrer Mitspielerinnen zu verwerten. 29 Prozent wies die Statistik am Ende als Quote für die Annahme aus – zu wenig, um Potsdam zu gefährden. Zumal die Gäste im Angriff mit der Amerikanerin Brittany Abercrombie (20 Punkte) und Antonia Stautz (18) zwei kaum zu stoppende Trümpfe hatte. „Potsdam hat eine sehr gute Mannschaft und war sehr stabil. Mit dem Druck konnten wir nicht umgehen und haben dann zu viele Fehler gemacht“, erklärte Buijs.

Zu den Problemen in der Annahme gesellten sich als logische Folge die Schwierigkeiten, im Angriff die Bälle auf den Boden zu bekommen. Ungefährdet und fast ungestört zog Potsdam seine Kreise, im zweiten Satz war beim 10:17 die Messe vorzeitig gelesen, im dritten erstickte eine 0:6-Serie auf 7:18 aufkommende Zweifel – falls es diese zu diesem Zeitpunkt noch gegeben hat. Die Köpfe der USC-Spielerinnen waren und blieben unten, den Glauben an eine Wende gab es schlicht nicht. Zu groß war der Unterschied an diesem gebrauchten Nachmittag.

„Potsdam hatte sich ein bisschen in einen Flow gespielt, wir sind dagegen nicht mehr zurück in unser Spiel gekommen. Wir haben nicht das gespielt, was wir können. Das ist enttäuschend“, sagte Münsters Angreiferin Liza Kastrup. Und traf es damit auf den Kopf.

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