Basketball: Münsters Trainer nach dem 76:86 in Dresden verärgert über die Einstellung
Kappenstein geht mit den Baskets hart ins Gericht

Münster -

Es läuft nicht bei den WWU Baskets Münster. Mit 76:86 (37:41) verlor die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein bei den Dresden Titans und kassierte damit die zweite Niederlage am Stück. Eine Enttäuschung für Coach und Mannschaft.

Donnerstag, 31.10.2019, 16:45 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 18:14 Uhr
Jan König markierte in Dresden zwölf Punkte – zu wenig für einen Sieg. Die WWU Baskets unterlagen bei den Titans mit 76:86.
Jan König markierte in Dresden zwölf Punkte – zu wenig für einen Sieg. Die WWU Baskets unterlagen bei den Titans mit 76:86. Foto: Jürgen Peperhowe

Es knatscht und knirscht im Motor der WWU Baskets Münster . Auf die Heimniederlage der Vorwoche im Spitzenspiel gegen die BSW Sixers kassierte der Vizemeister des Vorjahres nun auch bei den Dresden Titans eine Niederlage, das 76:86 (37:41) war die dritte im siebten Spiel. Und eine, die Trainer Philipp Kappenstein verärgert zurückließ. „Wir hätten das Spiel durchaus gewinnen können, haben aber nicht tough genug gespielt und oft nicht die letzten Schritte gemacht. Das ist ein Vorwurf, den ich mir bei meinen Mannschaften immer nur ungern mache“, sagte der 40-Jährige mit einer gehörigen Portion Enttäuschung und Frust.

Mal wieder missglückte den Baskets der Start, in der Margon-Arena lagen die Westfalen nach den ersten zehn Minuten mit 15:26 zurück. „Das ist jetzt wiederholt vorgekommen, dass wir das erste Viertel so abgeben. Das kann so nicht sein“, ärgerte sich Kappenstein, dessen Schützlinge aus dem 22:33-Rückstand bis zur Pause noch ein 37:41 machten, weil Kai Hänig mit der Sirene einen Korbleger versenkte.

Das Ergebnis schönte ein wenig den Auftritt der Baskets, die offensiv erneut keine gute Quote vorwiesen. Nur drei von 20 Dreiern fanden den Weg in die Reuse, aus dem Feld waren es insgesamt nur 44 Prozent. Zu wenig, um ein Spiel in der ausgeglichenen 2. Liga Pro B zu gewinnen. „Wir haben mehr Rebounds und mehr Würfe, die wir aber einfach nicht treffen. Und dazu kassieren wir viel zu einfache Punkte“, erklärte Kappenstein und griff damit das zweite große Manko auf. Die Verteidigung. „Wir müssen unter dem eigenen Korb mehr tun, müssen uns defensiv stabilisieren, und das konstant.“ Phasenweise glückte dies Münster, das nach einem erfolgreichen Versuch von Jojo Cooper mit 62:61 führte (33.) und beim 70:72 noch Anschluss hielt (37.). Den aber verloren die Baskets, wie auch das Spiel. „Dresden hat es sich verdient, hat intensiv gespielt“, sagte Kappenstein. Eben so, wie er es sich von seinem Team gewünscht hätte.Punkte:Delpeche (23), Cooper (18), J. König (12), A. König (6), Hänig (5), Weß, Padberg (je 4), Baues, Goolsby (je 2)

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