Tischtennis: Verbandsliga
Fahrstuhl-Team TTC schaut wieder gern auf die Tabelle

Münster -

Der Begriff „Fahrstuhl-Mannschaft“ muss nicht immer negativ besetzt sein. Der 1. TTC Münster war etwa in den vergangenen Jahren für die Verbandsliga zu stark, stieg aus der NRW-Liga aber auch immer wieder direkt ab. Im Moment überwiegt wieder die Zahl der Siege. Das Team fühlt sich aktuell pudelwohl.

Donnerstag, 07.11.2019, 14:48 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 14:50 Uhr
TTC-Routinier mit NRW-Liga-Erfahrungen: Thomas Boonk spielt beim TTC im mittleren Paarkreuz.
TTC-Routinier mit NRW-Liga-Erfahrungen: Thomas Boonk spielt beim TTC im mittleren Paarkreuz. Foto: wh

So richtig zufrieden sind sie beim Verbandsligisten 1. TTC Münster nicht. „Gefühlt“, sagt Teamsprecher Thomas Boonk , „spielen wir uns einen ziemlichen Mist zusammen.“ Was im Klassement allerdings nicht abzulesen ist. Hinter Spitzenreiter Rheine (11:1 Punkte) und Verfolger Ochtrup II (11:3) lauert der TTC mit 10:2 Zählern auf Rang drei. „So betrachtet ist alles okay. Der Blick auf die Tabelle tut jedenfalls nicht weh“, erklärt Boonk.

Seit Jahren suchen die Münsteraner rastlos eine sportliche Heimat. Zwei Schnupperkurse in der NRW-Liga endeten in Abstiegen, eine Etage tiefer können dem TTC nur wenige Konkurrenten das Wasser reichen. Weil Gewinnen halt mehr Spaß macht, fühlt sich die Truppe in der Verbandsliga durchaus wohl. Aber: Sollte es erneut zum Aufstieg reichen, würde sich der Club wohl auch auf einen dritten Versuch einlassen. Boonk mit Augenzwinkern: „Irgendwie hätten wir es dann ja auch verdient, uns in der NRW-Liga wieder vermöbeln zu lassen.“

Die Qualität liegt gewiss in der Ausgeglichenheit. Sandro Pira ragt als zuverlässige Nummer eins mit 8:4 Siegen heraus. Hinter ihm sammeln sich eine ganze Reihe Spieler mit ähnlicher Schlagkraft. Es hat ausgeglichene Bilanzen im mittleren und bärenstarke im unteren Paarkreuz zur Folge. An den Positionen fünf und sechs haben Alexander Wehling und Nils Killig blütenweiße Westen. Auch Simon Voß steuerte bei seinem ersten Saisoneinsatz gleich zwei Zähler bei. Der Kapitän hatte aufgrund von Schulterproblemen lange pausieren müssen.

Am Wochenende ist der TTC gleich zweimal gefordert. Am Freitagabend tritt er beim Tabellenneunten Metelen an, tags darauf folgt das Heimspiel (18.30 Uhr) gegen den Ligaprimus. Zumindest das Spitzenspiel wird den Münsteranern alles abverlangen. „Bislang haben wir uns immer ein bisschen durchgemogelt. Gegen Rheine wird das definitiv nicht genügen, wir brauchen eine Topleistung“, meint Boonk.

Der Teamsprecher strahlt vor dem Zweiakter Zuversicht aus. „Ich weiß ja, dass wir es besser können als in einigen engen Spielen zuvor. Wir haben da tatsächlich noch Luft nach oben.“

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