Hockey: 2. Regionalliga
THC peilt mit beiden Mannschaften Klassenerhalt an

Münster -

Die Feldsaison ist noch gar nicht so lange unterbrochen, da geht es schon in der Halle weiter. Die beiden Mannschaften des THC Münster sind als Aufsteiger natürlich etwas bescheidener als zuletzt, wollen zuvorderst den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga sicherstellen – doch wer weiß, was möglich ist?

Donnerstag, 07.11.2019, 14:56 Uhr
Wieder am Schläger: Laureen Dahrendorf
Wieder am Schläger: Laureen Dahrendorf Foto: Jürgen Peperhowe

Der Februar 2019 war der Feiermonat für den THC Münster. Gleich vier Mannschaften feierten Meisterschaften und Aufstiege, bei den Damen wie bei den Herren ging es jeweils hoch in die 2. Regionalliga und Oberliga. Logisch, dass sich nun in der Folgesaison unter dem Hallendach die Zielsetzungen ein wenig bescheidener anhören – ohne dabei frei von Ambitionen zu sein.

Gerade erst zwei Tage war Spielertrainer Elias Gövert am Mittwoch nach einem längeren Australien-Aufenthalt wieder in Münster, einen Überblick über den Zustand seiner Mannschaft aber hatte er sich da schon nach einem intensivem Austausch mit seinem spielenden Co-Trainer Lennard Kühnemund verschafft. „Mein erster Eindruck ist gut, die Vorbereitung ist positiv verlaufen. Auch wenn sie kurz war“, erklärt Gövert, der mit seinem Team am Sonntag (18 Uhr) mit dem Aachener HC gleich den Liga-Favoriten im Stein-Gymnasium erwartet.

Keine vier Wochen liegt das letzte Hinrundenspiel der Feldsaison zurück, nach dem Abpfiff ging es unmittelbar in die Halle. Dabei setzt der Oberliga-Meister auf ein modifiziertes System, naturgemäß defensiver wird die Spielanlage in der höheren Klasse sein. „Ich denke, dass die meisten Gegner gegen uns sehr offensiv agieren werden“, sagt Gövert, der den Klassenerhalt als Ziel ausgibt. „Und zwar für die erste bis dritte Mannschaft“, wie er betont.

Sich in der 2. Regionalliga zu halten, ist auch die primäre Vorgabe für die THC-Damen. Doch in einer Spielklasse mit gleich drei nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretungen – darunter Auftaktgegner Club Raffelberg II (Sonntag, 16 Uhr) – ist vieles möglich. „Die Liga ist eine Wundertüte. Wie die zweiten Mannschaften auftreten, weiß man nie. Ich rechne eher mit jungen Teams“, erklärt Trainer Florian Korte, der SW Köln und den Kahlenberger HTC in der Sechsergruppe als Hauptkonkurrenten einschätzt.

Den offensiven Stil der Meistersaison wird er modifizieren, nur mit Hurra-Hockey wird es nicht gehen. „Wir werden häufige Wechsel reinbringen, zwischen defensiven und druckvollen Phasen wechseln müssen“, sagt Korte, der aus 60 Spielerinnen für drei Mannschaften 17, 18 für sein Team einplant. Darunter die Rückkehrerinnen Laureen Dahrendorf und Lotta Simson.

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