Fußball: Landesliga
Westfalia-Neuling Bohnen im Interview: „Wir haben die Qualität“

Am Sonntag steht für Westfalia Kinderhaus das absolute Top-Spiel der Landesliga an. Beim Spitzenreiter Werner SC möchten die Münsteraner auf Platz eins klettern. Janik Bohnen, einer der Schlüsselspieler, spricht vorab im Interview.  

Freitag, 08.11.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 17:39 Uhr
Janik Bohnen, hier noch im Trikot des TuS Hiltrup, hat nach seinem Wechsel zur Westfalia schnell Fuß gefasst.
Janik Bohnen, hier noch im Trikot des TuS Hiltrup, hat nach seinem Wechsel zur Westfalia schnell Fuß gefasst. Foto: fotoideen.com

Nach vier Jahren beim TuS Hiltrup zog es Janik Bohnen (23) weiter, vom Osttor ging es an die Große Wiese. Beim Landesligisten Westfalia Kinderhaus fasste der kreative Mittelfeldspieler schnell Fuß, verpasste nur eine der zwölf Saisonpartien – wegen einer universitären Verpflichtung. Wie der Sport- und Geschichtsstudent (Lehramt) über seine ersten Monate in Kinderhaus denkt und was der siebenfache Torschütze von Westfalias Top-Spiel am Sonntag beim zwei Punkte besseren Spitzenreiter Werner SC erwartet, erzählt er im Interview.

Nach knapp der Hälfte der Spielzeit darf man Sie getrost als Stammkraft bezeichnen. Sie sind offenbar in Kinderhaus richtig angekommen...

Bohnen: Ich bin sehr gut aufgenommen worden, mit der Truppe und dem Trainer Marcel Pielage hat es von Anfang an gepasst. Allerdings hatte ich in den ersten Tagen auch meine Probleme, finde mich aber immer besser zurecht.

Was waren das denn für Probleme?

Bohnen: Neue Mitspieler bedeuten auch immer neue Laufwege. Dazu haben wir in der Vorbereitung viele Systeme ausprobiert, haben mal mit einer Dreier-, mal mit einer Viererkette gespielt und haben auch offensiv viel ausprobiert. Das bringt dann halt mit sich, dass es etwas dauern kann, bis sich alles eingespielt hat. Aber es wird immer besser, wir sind auf einem guten Weg.

Der TuS und Westfalia sind beides stolze Stadtteil-Clubs. Wo gibt es Unterschiede, wo Parallelitäten zwischen beiden?

Bohnen: Die Unterschiede sind nicht groß. Beide Vereine ähneln sich von ihrer Herangehensweise, beide sind sehr familiär. Mit dem Team und den Leuten drumherum verbringt man auch abseits des Fußballs viel Zeit, das war auch in Hiltrup so – und so soll es auch sein. Das kannte ich so aus Ahlen nicht, der Zusammenhalt in Münsters Fußballszene ist schon groß.

Am Sonntag geht es zum Spitzenreiter WSC. Was erwarten Sie sich von dem Top-Spiel?

Bohnen: Werne scheint eine sehr gute Truppe zu haben, die defensiv stark ist und viele knappe Spiele, die wir nicht gewonnen haben, gewonnen hat. Aber wir wollen unser Spiel auf den Platz bringen und 90 Minuten Vollgas geben, dazu haben wir ganz sicher die Qualität.

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