Westfalenliga: 5:0-Sieg gegen Nottuln
Gievenbeck dreht nach der Pause auf

Münster -

Im Heimspiel gegen Nachbar Nottuln benötigte der 1. FC Gievenbeck eine längere Anlaufzeit. Nach der Pause spielte das Team dann wie aus einem Guss. Sehr zur Freude von Trainer Benjamin Heeke.

Sonntag, 01.12.2019, 20:44 Uhr
Zweikampf mit Händen: Gievenbecks Justus Kurk (links) und der Nottulner Fabian Schöner.
Zweikampf mit Händen: Gievenbecks Justus Kurk (links) und der Nottulner Fabian Schöner. Foto: Peter Leßmann

5:0! Mit dem höchsten Saisonsieg überrollte der 1. FC Gievenbeck Grün-Weiß Nottuln und erzielte damit einen versöhnlichen Heimabschluss für ein schwaches Jahr 2019. Dabei sah in der ersten Halbzeit noch viel nach Krampf statt Klasse aus. Nach der Pause drehten die Gievenbecker dann auf.

Vor dem Spiel rangierten die Münsteraner nur einen Platz über den Abstiegsrängen, doch die Gäste auf Platz sieben hatten nur zwei Punkte mehr auf dem Konto. Zu Beginn versuchten die Hausherren, den Gegner früh unter Druck zu setzen, doch dabei wurde zu selten im Verbund gearbeitet, sodass Nottuln kaum Schwierigkeiten hatte, das Pressing zu umgehen. Auch Gievenbeck-Trainer Benjamin Heeke war nicht zufrieden: „Unsere Abstände haben nicht gestimmt.“ Wenn es doch einmal gefährlich wurde, dann aufgrund eines individuellen Fehlers der Gäste. Zumeist wurden die aussichtsreichen Chancen allerdings nachlässig vergeben. So schloss Maximilian Brüwer zunächst zu früh (4.), später einmal zu spät ab (37.). Bei einer weiteren Chance stand Christian Keil nach Vorlage von Brüwer im Abseits (42.).

Als schon alles nach einem 0:0 zur Pause aussah, schlug Gievenbeck doch noch zu. Keil spielte Niklas Leser im Strafraum frei, dieser legte quer auf Brüwer, der nur noch einschieben musste. Die Gäste sahen nur zu (45.).

So war Nottuln gezwungen, selbst zu agieren und den Weg zum Tor zu suchen. Doch nach nur wenigen Minuten Drangphase konterte Gievenbeck eiskalt: Alexander Stummer legte für Keil auf, der sicher verwandelte (57.). Bei den Hausherren klappte nun alles: Nur zwei Minuten später legte Keil nach außen auf Brüwer, der einen Doppelpack schnürte.

Es hätte für die offensichtlich paralysierten Nottulner gar noch schlimmer kommen können, doch in einer 2-gegen-1 Situation spielte Leser einen schwachen Pass auf Keil, sodass dieser geblockt werden konnte (64.). Aber das Unheil aus Sicht der Gäste nahm weiter seinen Lauf: Nach einem Steilpass auf Keil wurde dieser von Keeper Jan Wewers gelegt, doch statt auf den Elfmeterpfiff zu warten, ging Fabian Gerick auf Nummer sicher und verwandelte zum 4:0 (66.).

Im weiteren Verlauf spielten die Münsteraner die Führung sicher über die Zeit und konnte sogar noch ein Tor erzielen: Keil marschierten mit nur sehr geringer Gegenwehr durch die Nottulner Abwehr und ballerte das Leder unter die Latte (85.). Heeke sah trotz der schwachen Hinrunde Gutes in seinem Team: „Einige Spieler haben sich sehr gut entwickelt! Jetzt wollen wir auch in der nächsten Woche noch einmal gewinnen.“

Gievenbeck:Eschhaus - Stummer (63. Gerick), Strothmann, Scherr, Gerbig (12. Bergmann) - Kurk - Balz, Geisler (69. Canisius), Leser (69. Leisgang) - Brüwer, Keil

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