Fußball: Junioren-Bundesliga
Preußen Münsters Talente schnuppern fünf Minuten am ersten Sieg

Münster -

Die A-Junioren des SC Preußen Münster haben die Hinrunde ohne Sieg beendet. Im Heimspiel gegen Wuppertal war nach Führung der erste Dreier möglich – es wurde wieder nichts.

Sonntag, 01.12.2019, 21:00 Uhr
Preußens A-Junioren führen mit 1:0: Tom Sikorski köpft nach einem Eckball
Preußens A-Junioren führen mit 1:0: Tom Sikorski köpft nach einem Eckball Foto: Peter Leßmann

Fünf Minuten lang schnupperten Preußen Münsters A-Juniorenfußballer am ersten Dreier dieser für sie so harten Bundesligasaison. Länger nicht. Gegen den Wuppertaler SV gereichte es zum Hinrundenabschluss in einem guten Duell zweier sehr williger Teams in Unterzahl zum 1:1 (0:0), das leistungsgerecht war, beiden Keller-Clubs nicht wirklich hilft und ihnen dennoch die Perspektive sichert.

Fünf Mannschaften sind nach 13 Runden etwas abgefallen – und alle hoffen. Keiner der vier Konkurrenten scheint für Münster unangreifbar. Eine Bilanz kann man der aktuellen U 19 nicht ersparen: In keiner der vorherigen neun Bundesliga-Spielzeiten blieb eine Preußen-Elf in der Hinrunde sieglos. Zwei holten einen Zähler weniger als die Elf von Trainer Arne Barez .

Der musste Stammspieler verletzungsbedingt ersetzen und sah, „dass wir das Fehlen gut kompensierten und eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung hinbekommen haben“.Für Keeper Tom Breuers gab Tom Limberg seine Saisonpremiere. Der Sportinternatbewohner aus Lemgo agierte fehlerfrei wie mehrmals sehr reaktionsschnell auf der Linie. Den zentralen Platz von Abwehrchef Til Busemann nahm der in der Kette etablierte Max Michalak ein. Wie seine vier Kollegen hatte er gut zu tun gegen die laufstarken Bergischen, die auf einigen Positionen höhere individuelle Qualität besaßen.

Lebendig und offensiv orientiert agierten beide Teams. Kaum hatte Limberg die erste Parade gezeigt, setzte Michalak mit langem Ball Stürmer Marvin Mika ein, der diese hundertprozentige Chance nicht verwertete (18.). Diese Bälle in die Tiefe spielte Münster mehrfach, einmal wurde gegen Mika fälschlicherweise auf Abseits erkannt. WSV-Coach Pascal Bieler (33), Ex-Profi, sah etliche Standards seiner Elf. Limberg passte immer auf.

Wuppertal hatte vor der Pause eine bessere Phase und direkt danach. Immer wieder schob die Elf etliche Spieler in die Offensive und drückte aufs Tempo. Rechtsverteidiger Joelle Tomczak machte Meter und erzeugte Wirkung. Münsters Abwehrmann Can Pohl, vor der Pause ohne ersichtlichen Grund verwarnt, stoppte einen WSV-Angriff mit Foulspiel – Gelb-Rot (66.). Barez ließ eine Viererkette weiterspielen und setzte Tom Sikorski als Abfänger davor ein.

Der lange Kerl stand nach Mika-Eckball richtig und köpfte das 1:0 (74.). Wuppertal schlug schnell zurück: Tomczaks Anspiel nutzte Leonard Bajraktari (79.). „Wir haben wie geübt wirkungsvoll gegen den Ball gearbeitet“, sagte Barez. „Die gesamte Einstellung passte wieder.“ Samstag zum Jahreskehraus gegen Spitzenreiter 1. FC Köln muss das auch der Fall sein.

SCP:Limberg – Ter-Horst, Pohl, Michalak, Wesberg, Benjamins (69. Franke) – Heering, Demirarslan – Osmani (69. Sikorski) – Mika, Selutin (46. Sinev/87. Siregar)

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