Reiten: K+K-Cup
Bettendorf-Zusage im Doppelpack

Münster -

Das Starterfeld beim K+K-Cup ist um einen prominenten Namen reicher: Charlotte Bettendorf, in Münster nach ihrem Erfolg im Großen Preis beim Turnier der Sieger keine Unbekannte, wird ihre Pferde in der Halle Münsterland satteln. Und die 30-jährige Luxemburgerin bringt familiäre Verstärkung mit. Auch ihr Bruder Victor geht am Albersloher Weg in den Parcours.

Freitag, 13.12.2019, 17:04 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 17:49 Uhr
Charlotte Bettendorf, die beim Turnier der Sieger mit Raia den Großen Preis gewonnen hatte, startet auch beim K+K-Cup.
Charlotte Bettendorf, die beim Turnier der Sieger mit Raia den Großen Preis gewonnen hatte, startet auch beim K+K-Cup. Foto: Jürgen Peperhowe

Das Telefon hat Oliver Schulze Brüning in diesen Tagen deutlich häufiger am Ohr als üblich. Ein Gespräch hier, ein Gespräch da, immer mit dem Ziel, das Starterfeld für den K+K-Cup 2020 (8. bis 12. Januar) festzuzurren und bestmöglich aufzustellen. „Es ist noch Einiges in der Schwebe, noch sind wir nicht komplett“, sagt der Turnierchef und Vorsitzende des gastgebenden Reiterverbands Münster. Zwei Zusagen aber kann Schulze Brüning dann doch schon vermelden – und die kommen aus einem Haus. Charlotte Bettendorf, die im Sommer vor dem Schloss beim Turnier der Sieger den Großen Preis gewonnen hatte, wird in der Halle Münsterland starten und bringt zudem noch ihren Bruder Victor mit.

Für Schulze Brüning sind die Nennungen des luxemburgischen Geschwisterpaares gute Neuigkeiten, steht es doch für erstklassigen wie erfolgreichen Reitsport. Gerne liefern sich die beiden auch ein familiäres Duell, fast wie die schnellen Haßmann-Brüder Toni und Felix, die ebenfalls in Münster dabei sein werden. „Wir stacheln uns schon gegenseitig gerne an, wer denn nun schneller ist“, hatte der 29-jährige Victor Bettendorf bei einem Turnier im Sommer in der Heimat einmal mit einem Augenzwinkern gesagt.

Nach der Zusage des Bettendorf-Duos könnte es in Münster zu einem Benelux-Kräftemessen werden. Mit jungen wie erfahrenen Reitern aus Belgien und den Niederländern steht Schulze Brüning in Kontakt, die Gespräche verlaufen vielversprechend. Bis er die Dinge aber unter Dach und Fach hat, stehen wohl noch einige Telefongespräche an.

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