Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets in Bochum – Chance zur Revanche

Münster -

Diese Chance kommt schnell. Nur eine Woche nach dem 65:66 in eigener Halle treffen die WWU Baskets Münster erneut auf die VfL SparkassenStars Bochum. Das Wiedersehen ist gleichzeitig der Start in die Rückrunde, die für den Vizemeister runder laufen soll als Teil eins der Saison.

Freitag, 13.12.2019, 17:10 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 17:50 Uhr
Wiedersehen in Bochum: Kai Hänig trifft mit den Baskets auf Raphael Bals (l.) und seine Teamkollegen, die am vergangenen Samstag am Berg Fidel 66:65 gewannen. Nun will sich Münster revanchieren.
Wiedersehen in Bochum: Kai Hänig trifft mit den Baskets auf Raphael Bals (l.) und seine Teamkollegen, die am vergangenen Samstag am Berg Fidel 66:65 gewannen. Nun will sich Münster revanchieren. Foto: Jürgen Peperhowe

Sechs Sekunden zeigte die Uhr noch an, als am vergangenen Samstag der Distanzwurf von Connor Washington im Korb der WWU Baskets Münster landete. 66:65 hieß es so für die VfL SparkassenStars Bochum, die den Gastgeber frustriert zurückließen. Die fünfte Niederlage der Baskets war perfekt, die Hinrunde endete mit einer Enttäuschung. Mit einer solchen soll die Rückrunde nicht beginnen, zumal der etwas kuriose Spielplan am Samstag (19 Uhr) direkt das Wiedersehen in Bochum vorsieht. Chance zur Revanche gegen den punktgleichen Widersacher und gleichzeitig die Möglichkeit, die verletzungsbedingt zähe erste Halbserie (Bilanz 6:5) in Teilen vergessen zu machen.

„Es ist gut, dass wir sofort wieder gegen Bochum spielen“, sagt Münsters Trainer Philipp Kappenstein . „Unser Ehrgeiz ist riesig, die Niederlage wieder auszugleichen und uns den direkten Vergleich zu holen.“ Die Last-Second-Pleite der Vorwoche wurmt die Baskets, zumal sie der einmal mehr schwachen Wurfquoten auf dem Feld geschuldet war. Nur 39 Prozent der Würfe waren erfolgreich, die Ausbeute jenseits der Dreierlinie (sieben von 33) war mager. Ein feines Händchen hatte allenfalls Helge Baues (73 Prozent), der aber in der Endphase zwei wichtige Freiwürfe vergab. „Wir haben offensiv unseren Rhythmus nicht gefunden, haben zu viele zu frühe Würfe etwa aus dem Dribbling heraus genommen und dazu den Ball nicht gut genug bewegt. Uns fehlte die offensive Selbstverständlichkeit“, erklärt Kappenstein.

Die Hoffnung, dass diese am Samstag in der Rundsporthalle am Stadionring zurückkommt, hat der 40-Jährige – auch wegen der guten Einheiten der letzten Tage. Mit Neuzugang José Medina sowie dem zuletzt verletzten Leo Lüsebrink war das Niveau im Training ein deutlich höheres. „Wir haben uns in den vergangenen 14 Tagen etwas auf- und unser Spiel umbauen können. Es entsteht bei uns etwas, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Ob es jetzt schon in Bochum klick macht oder erst später, werden wir sehen. Der unbedingte Wille ist bei dem Team aber zu erkennen“, lässt der Coach keine Zweifel an der Einstellung seiner Schützlinge aufkommen.

Und diese wird bei den starken Bochumern, die sechs der vergangenen sieben Partien gewonnen haben, auch nötig sein. Das Selbstvertrauen dürfte bei der Truppe um Washington, Lars Kamp und Zachary Haney weiter kräftig zugelegt haben mit dem Sieg am Berg Fidel, mit breiter Brust empfängt der VfL die Baskets. „Wir wissen, dass wir 15 Prozent mehr aus uns herausholen und erneut defensiv so stark auftreten müssen. Bochum hat den Heimvorteil, wir sicher mehr Raum nach oben“, sagt Kappenstein, der nach den knappen Niederlagen in Schwelm (91:98 nach Verlängerung) und gegen Bochum nun wieder auf ein positives Ende hofft. Feine Händchen würden dabei am Samstag ganz sicher helfen.

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