Fußball: Bezirksliga
Neuer Concordia-Trainer Müller setzt auf Identifikation

Münster -

Den größten Umbruch im Winter erlebte in dieser Saison Concordia Albachten. Marco Müller löste als Trainer Jens Truckenbrod ab, außerdem kam auch im Kader selbst viel Bewegung auf. Von seiner Aufgabe hat der neue Coach klare Vorstellungen.

Freitag, 10.01.2020, 13:32 Uhr
Marco Müller ist der neue Mann am Concorden-Ruder. Ziel mit dem Bezirksligisten ist der Klassenerhalt.
Marco Müller ist der neue Mann am Concorden-Ruder. Ziel mit dem Bezirksligisten ist der Klassenerhalt.

So fleißig wie Concordia Albachten testet in diesem Winter keine überkreisliche Mannschaft. Sieben Partien hat der Bezirksligist angesetzt. Aus gutem Grund. Im Dezember fand auf der Trainerstelle ein Stabwechsel statt. Jens Truckenbrod und Fabian Fröhning (beide stehen in der Rückserie weiter als Spieler zur Verfügung) übergaben an Marco Müller .

Der kam vom A-Ligisten Fortuna Schapdetten und muss zur Halbzeit einen kleinen Umbruch moderieren. Mit Mirhat und Lukman Atalan, die Spielertrainer bei GS Hohenholte werden, gingen zwei Sechser – dabei fehlte es auf dieser Position schon vorher an Alternativen. Gut für den Neuen, dass aus der abgemeldeten U 23 des 1. FC Gievenbeck Benjamin Dona und Noah Ramsbrock den Weg zur Hohen Geist gefunden haben. Dazu bringt er aus Schapdetten Yügül Karagöl mit. Und vom BSV Roxel kommt Keeper Jonathan Böhlendorf, der Patrick Hinkerohe ersetzt. Kürzer treten müssen zunächst Yanik Leinkenjost und Max Heimsath. Beide weilen in den kommenden Wochen beruflich in Düsseldorf, trainieren dort aber bei anderen Clubs mit.

„Erstes Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Einfach wird es nicht, aber ich bin überzeugt, dass wir das hinkriegen“, sagt Müller. Drei Punkte liegt der Neuling vor einem Abstiegsplatz, hat aber schon zwei Spiele mehr bestritten als der SC Hörstel und BW Aasee dahinter. „Ich hoffe auf weniger Verletzte als in der ersten Halbserie.“ Und auf Truckenbrod. „Dass er dabeibleibt, macht mich froh. Jetzt muss er fit werden und am besten immer spielen. Er wird uns guttun.“

Vor Weihnachten stellte sich Müller dem Team vor, beim Davertpokal in Ascheberg schaute er sich die Jungs am Wochenende an. Der Schwerpunkt in der Vorbereitung, in der es auch eine freie Woche gibt, soll auf dem Defensivverhalten liegen. 46 Gegentore in 17 Partien – viel zu viel. Ein wichtiges Projekt.

Auf Sicht möchte Müller Concordia in der Bezirksliga etablieren. Dass die Identifikation der Zuschauer mit der Mannschaft nicht zu kurz kommt, liegt ihm dabei am Herzen. „Es soll immer möglichst viele Albachtener Jungs in der Truppe geben.“ In Schapdetten, so der Trainer, sei immer „das ganze Dorf“ da gewesen. Warum also nicht auch in Münsters Südwesten noch mehr Publikum anlocken?

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