K+K-Cup: Derby-Dressage-Cup
Westendarps Kumpel und ein Tänzer mit dringendem Bedürfnis

Münster -

Münster und Alexa Westendarp – das passt. Schon im Vorjahr war die Dressurreiterin beim Derby-Dressage-Cup in der Messehalle Nord erfolgreich, nun wiederholte sie ihren Triumph. Es war einer von vieren, ihre Quote ist beachtlich. Und auch ein Sambatänzer machte auf sich aufmerksam.

Sonntag, 12.01.2020, 05:01 Uhr
Ehrenrunde: Alexa Westendarp mit Der Prinz
Ehrenrunde: Alexa Westendarp mit Der Prinz Foto: Jürgen Peperhowe

Vier Starts – vier goldene Schleifen. Für Alexa Westendarp vom RUFV Rulle war die Teilnahme beim K+K-Cup ein hundertprozentiger Erfolg. Zum Abschluss siegte die 22-jährige Amazone mit dem 13-jährigen Der Prinz im Finale des Derby-Dressage-Cups die U-25-Wertung.

Der Prinz begleitet die Reiterin seit sechs Jahren. Mit ihm hat sie sich über die Junioren- und Junge-Reiter-Tour bis zum Grand Prix hochgearbeitet. „Er ist ein toller Kumpel, der immer viel Spaß macht.“ Gelegentlich habe das Pferd aber auch mal eine Überraschung parat und werde im Viereck ein wenig heiß. Diesmal nicht: Das Paar konnte seine Stärken in der Aufgabe voll und ganz ausspielen.

Platz zwei ging an Linda Weiß vom Förderkreis Dressur Neuss. Sie hatte den 18-jährigen Sambatänzer gesattelt, der seiner Reiterin eine Schrecksekunde einjagte. Direkt vor dem Richtertisch sollte er piaffieren, wollte aber nicht, weil er äppeln musste. Als seine Reiterin energisch wurde, machte Sambatänzer seinen Unmut sehr deutlich sichtbar, hüpfte in die Luft und schlug nach hinten aus. Dann aber fügte er sich wieder. „Dieser Ungehorsam hat entscheidende Punkte gekostet“, sagte die Reiterin, die ihrem Vierbeiner die Sache aber überhaupt nicht übel nahm. „Das kann passieren, schließlich sind es Tiere“, sagte sie. Den Rest der Prüfung absolvierte Sambatänzer gehorsam mit ausdrucksstarken Traversalen und sehr gekonnten Pirouetten, mit denen er den Fehler wieder gutmachte.

Platz drei ging an Lokalmatadorin Maike Mende (RV St. Hubertus Wolbeck) mit Da Vincerico. Auch sie war mit der Leistung ihres Pferdes sehr zufrieden. „Die Piaffen hätten etwas besser sein können, aber ich hatte das Gefühl, dass meinem Pferd in der Halle etwas zu warm war.“ Mende selbst hatte die Richter in der Prüfung durch ihre Reitweise überzeugt: Sie erhielt den Sonderehrenpreis für die beste Stilistin.

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