Volleyball: Bundesliga Frauen
USC feiert in Suhl dritten Sieg am Stück

Suhl -

Nicht schlecht, nicht schlecht – der USC hat im dritten Spiel des Jahres zum dritten Mal gewonnen. Beim Schlusslicht VfB Suhl war es eine klare Angelegenheit. Von Beginn an dominierte der Gast und wusste auch in schwierigen Phasen eine Antwort.

Samstag, 25.01.2020, 20:51 Uhr aktualisiert: 26.01.2020, 13:18 Uhr
Ivana Vanjak, die hier den Suhler Block locker überspringt, markierte gerade im dritten Satz viele wichtige Punkte.
Ivana Vanjak, die hier den Suhler Block locker überspringt, markierte gerade im dritten Satz viele wichtige Punkte. Foto: Jürgen Peperhowe

Jetzt ist es eine Serie: Nach den beiden Tiebreak-Siegen in Stuttgart und gegen Aachen ließ der USC Münster am Samstagabend beim VfB Suhl seinen dritten Sieg folgen. Ungefährdet und souverän gewannen die Unabhängigen in Thüringen mit 3:0 (25:17, 25:20, 25:21) und knüpften damit an ihre Leistungen der Vorwochen an. „Kompliment an die Mannschaft, das war eine super Leistung“, lobte USC-Trainer Teun Buijs nach dem 73-minütigem Kurzauftritt.

VfB Suhl - USC Münster

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  • USC Münster in Suhl - Korevaar und Vanjak gegen Claudia Steger

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Korevaar gegen Hester Jasper

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Korevaar gegen Hester Jasper

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Lina Alsmeier

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Vanjak gegen Karis Watson

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Vanjak gegen Claudia Steger, McKenzie Jacobson und Taylor Bruns

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Mateusz Zarczynski

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  • USC Münster in Suhl - Vanjak gegen Karis Watson und Tereza Patockova

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Wezorke gegen Karis Watson

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  • USC Münster in Suhl - Liza Kastrup

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Linda Bock

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Teun Buijs

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Teun Buijs

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Teun Buijs

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Linda Bock

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Vanjak und Bock

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Wezorke

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Nelson

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC Münster in Suhl - Fans und Mannschaft

    Foto: Jürgen Peperhowe

Konzentriert und fokussiert ging Münster als Favorit die Aufgabe beim Schlusslicht an, setzte gleich einmal mit vier Punkten am Stück ein erstes Statement. Nein, die Unabhängigen waren nicht gewillt, in der Wolfsgrube irgendetwas liegenzulassen oder herzuschenken. Die Anfangsformation, die in der Vorwoche gegen Aachen noch erhebliche Startprobleme hatte, erledigte ihren Job sehr ordentlich und mit Bedacht, überzeugte im von Taylor Nelson organisierten Kollektiv. Ob Ivana Vanjak, Lina Alsmeier, Liza Kastrup oder die Blockerinnen Barbara Wezorke und Demi Korevaar – sie alle trugen sich reihum in die Scorerliste ein. Es brannte rein gar nichts an im ersten Abschnitt, die Grün-Weißen dominierten das Geschehen und profitierten dabei auch vom fehlerhaften Spiel des personell dezimierten VfB, dem nur neun Spielerinnen zur Verfügung standen.

Klitzekleine Schaffenspause

Es lief wie am Schnürchen für den USC, der nach dem 13:8 von Vanjak aber eine klitzekleine Schaffenspause einlegte und dem VfB so gestattete, sich wieder heranzurobben. Das Polster schrumpfte auf zwei Punkte (13:11), Suhl war nun etwas besser in der Partie. Doch der USC blieb stabil und spielte es aus dem Side-Out herunter. Nach dem Aufschlagfehler von Claudia Steger zu Münsters 23:20 und dem folgenden Block von Barbara Wezorke gegen Anniek Siebring war auch der zweite Satz entschieden – er endete wie Durchgang eins mit einem Fehler des VfB, als die Niederländerin Hester Jasper einen Ball neben das Spielfeld setzte.

Der USC war auf einem guten Weg, war aber noch lange nicht durch. Aufgeben wollten sich die Thüringerinnen nicht und ließen sich auch nicht nach dem 3:6 durch Korevaar abschütteln. Wacker kämpfte Suhl weiter – und belohnte sich mit der ersten Führung im gesamten Match, für die Jasper mit einem Aufschlagpunkt gegen Alsmeier (11:10) verantwortlich war. Wenig später nahm Buijs seine Auszeit (13:15), versuchte seinen Schützlingen wieder mehr Ordnung und Ruhe einzuimpfen. „Wir mussten wieder aggressiver werden und mehr Druck beim Aufschlag machen“, erklärte der Niederländer. Sein Einwirken half, Vanjak per Doppelschlag und Alsmeier mit einem Servicewinner brachten Münster wieder in Front (17:16). Es war der letzte Führungswechsel der Partie, in der Münster einfach das bessere Team war und seine Vorteile konsequent ausspielte. Vanjak setzte dem aus USC-Sicht bunten Treiben ein Ende, ihr Angriff sorgte für den dritten Sieg in Serie – es war der einfachste der erfolgreichen 2020er Trilogie. Aber dennoch ungemein wertvoll.

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