Basketball: 2. Bundesliga Pro B
WWU Baskets Münster nach Sieg über Düsseldorf auf Playoff-Kurs

Münster -

Ob aller guten Dinge wirklich drei sind? Fraglich! Die Basketballer der WWU Baskets Münster feierten am Samstagabend mit dem 75:65-Erfolg über die Düsseldorf Giants den dritten Sieg in Folge – und es spricht rein gar nichts dafür, dass es die Jungs um Trainer Kappenstein nun bei drei beruhen lassen wollen.

Samstag, 25.01.2020, 22:30 Uhr aktualisiert: 26.01.2020, 15:28 Uhr
Baskets-Kapitän Jan König war Teil eines funktionierenden Kollektivs. Vier Zähler gingen auf das Konto des Königs.
Baskets-Kapitän Jan König war Teil eines funktionierenden Kollektivs. Vier Zähler gingen auf das Konto des Königs. Foto: Wilfried Hiegemann

Mit großen Schritten nähern sich die WWU Baskets Münster dem ersten Etappenziel namens Playoffs. In Berg Fidel sahen 2720 Zuschauer mit dem 75:65 (42:39) gegen die ART Giants Düsseldorf den dritten Sieg nacheinander. Und drei Viertel lang eine starke Vorstellung mit einigen prägenden Typen und Tugenden. Dass der letzte Durchgang verschenkt wurde (11:14), fiel nicht mehr ins Gewicht – da waren die längst geschlagenen Landeshauptstädter lediglich weniger fehlerhaft.

„Die Konstellation ist so, dass wir am Sonntag hier daheim schon die Playoff-Teilnahme sichern können“, sagte Trainer Philipp Kappenstein , der am 2. Februar (17 Uhr) gegen Iserlohn antreten lassen muss. „In dieser Phase geht es um jeden Sieg. Diesen heute haben wir auch der wiedergewonnen Heimstärke zu verdanken.“

Die von Personalwechseln geschüttelten Gäste um Neu-Trainer Kevin Magdowski mussten wie um ihre letzte Chance kämpfen, dem Abstiegskampf noch zu entgehen. Angeführt vom 1,73 m kleinen Aufbau DeShaun Cooper und ermutigt von geglückten Drei-Punkte-Würfen des umtriebigen Faton Jetullahi führten die Giants Münster ins zunächst offene Spiel und lagen vorne (16:11 und 20:15).

Die Baskets aber fanden zur Reaktion und der wieder energiegeladene Aufbauspieler Jasper Günther die großen Lücken unterm Düsseldorfer Korb. Malcome Delpeche hatte alle Zeit der Welt für einige Dunkings, die großen Gästespieler kamen partout nicht hinterher. Dem 25:23 folgte ein 17:16 bis zur Pause. Mit 62 Prozent getroffener Würfe aus der kürzeren Distanz waren die Baskets so effektiv wie lange nicht.

„Nur vorwärts zu spielen, das geht in Münster nicht“, haderte Magdowski mit dem Auftritt der Seinen. Sämtliche zuletzt geholten Spieler – Jamal Smith, Yannick Tauch und Sven Jeuschede – blieben blass.

Zwar riegelten die Gäste den Innenraum besser ab, aber Münster spielte schnell und wirkungsvoll. Stefan Weß zeigte sich endlich. Und wie: Im dritten Viertel setzte er sechs von sieben Versuchen nacheinander rein und sammelte 13 Punkte am Stück, egal aus welcher Position. Er warf die Baskets weit nach vorne (64:51). Weil am Ende Unkonzentriertheiten um sich griffen und Jetullahi nach langer Auszeit plötzlich wieder wirkungsvoll auftrat, schmolz die Führung zwischendurch wieder. Wirkliche Gefahr lauerte nicht. Die Rebound-Hoheit gehörte Münster (45:33) und die Mehrzahl der effektiven Anspiele zum direkten Erfolg.

Der 20 Minuten eingesetzte Jose Medina machte als zweiter Aufbauspieler seine bisher beste Partie im Basketsdress, unterließ das spekulative Werfen und zog geschickt manches Foul.    

Baskets: Weß (19/4), Delpeche (16), Günther (12), Medina (11/1), Goolsby (5/1), J. König (4/1), Coffin (4), A. König, Padberg (je 2)

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