Schwimmen: 2. Bundesliga
Klassenerhalt ist das Ziel der SGS-Teams in Essen

Münster -

Die Herren und Damen der SGS Münster möchten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am Wochenende in Aachen ihren Zweitliga-Platz verteidigen. Das ist das Minimalziel. Die Voraussetzungen hierfür scheinen zu stimmen.

Mittwoch, 29.01.2020, 19:36 Uhr aktualisiert: 29.01.2020, 22:10 Uhr
Starke Kader – stark genug für die 2. Bundesliga? Die SGS-Damen- und Herren mit Cheftrainer Jens Okunneck (Mitte) sind am Samstag beim DMS-Wettkampf in Essen am Start.
Starke Kader – stark genug für die 2. Bundesliga? Die SGS-Damen- und Herren mit Cheftrainer Jens Okunneck (Mitte) sind am Samstag beim DMS-Wettkampf in Essen am Start. Foto: sun

Am Ende war es souverän, was die Schwimmer der SGS Münster 2019 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) der 2. Bundesliga West in Aachen ablieferten: Platz sechs für die Frauen, Rang neun für die Herren: Der Klassenerhalt – als selbstgestecktes Minimalziel ausgegeben – war damit locker erreicht.

An diesem Samstag, jetzt in Essen. wird Cheftrainer Jens Okunneck erneut die Devise „Ligaverbleib“ ausgeben, selbst wenn der SGS-Coach vom Leistungsvermögen beider Teams noch mehr überzeugt ist als im Vorjahr. „Die Mannschaften sind ja älter und erfahrener, aber auch stärker geworden“, sagt Okunneck vor dem unbestrittenen Höhepunkt des noch jungen Sportjahres. „2. Bundesliga – das können ja nicht allzu viele Sportarten in Münster für sich in Anspruch nehmen.“

Erstmals sind vom Deutschen Schwimmverband auch die nicht-olympischen Strecken in die Wertung aufgenommen worden, also die Sprints über 50 Meter und 100 Meter Lagen. „Für die kleineren Vereine steigt damit die Herausforderung“, betont Okunneck. Die Teams müssen entsprechend vergrößert werden, weil die Anzahl der maximalen Starts pro Schwimmer auf fünf begrenzt ist. Zudem wird erwartet, dass gerade für die Kurzstrecken ältere Top-Athleten von den Vereinen rekrutiert werden.

Bei der SGS werden beispielsweise „die alten Kämpen“ (Okunneck) Simon Benemann, Stefan Schneider und Alexander Eckervogt, der von Münster aus zur SGS Essen gewechselt war und nun ein DMS-Startrecht für seinen Heimatverein hat, erwartet. Bei den Frauen, bei denen Ines Leonhard und Dana Schmidt als letztjährige Stützen des Teams dem Leistungssport mittlerweile Ade gesagt haben, rekrutiert sich der Kader aus dem gewohnten Stamm. Angeführt wird die Riege diesmal von der DM-erprobten Desiree Wever, Kiah Borg und Alina Bian-Riehm.

„Wir sind gut aufgestellt“, sagt Okunneck, wohl wissend, dass der ganz große Sprung der SGS verwehrt bleiben dürfte angesichts der klaren Favoritenstellung der SG Dortmund (Herren) und der SV Bayer Wuppertal (Damen). Und so bleibt der Coach auch in diesem Jahr etwas vorsichtig in der Zielvorgabe. Mit 14 959 Punkten rangierte die Frauenriege 2019 im Ranking der drei Zweitliga-Staffeln (Nord, West, Süd) mit 36 Mannschaften sowie der zwölf Erstliga-Mannschaften auf Platz 17.

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