Fußball: Westfalenliga
Auch Eschhaus patzt vom Punkt – 1. FC Gievenbeck punktlos in Spexard

Münster -

Das hatte sich der 1. FC Gievenbeck ganz anders vorgestellt. Beim Tabellennachbarn SV Spexard gab es eine 1:3-Niederlage. Trainer Benjamin Heeke war dementsprechend gefrustet: „Wir sind nicht mehr der FCG wie vor zwei, drei Jahren. Das tut immer wieder weh.“

Sonntag, 01.03.2020, 19:24 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 20:21 Uhr
Nico Eschhaus (r.) vergab einen Elfmeter.
Nico Eschhaus (r.) vergab einen Elfmeter. Foto: Johannes Oetz

Sollte irgendwer in den Reihen des 1. FC Gievenbeck dezent auf die ersten beiden Plätze geschielt haben – nach dem Auftritt am Sonntag beim SV Spexard dürfte dieser Blick obsolet sein. 1:3 (0:1) verloren die Münsteraner, unterm Strich sogar zu Recht. „Wir sind nicht mehr der FCG wie vor zwei, drei Jahren. Das tut immer wieder weh“, sagte Trainer Benjamin Heeke voller Frust. „Wir sind dann einfach zu schlecht und stehen zu Recht da, wo wir stehen.“

Das 0:1 durch einen Abstauber von Nico Schürmann (10.) – zuvor hatte Kai Adrian einen Freistoß an die Latte gesetzt – war noch zu verschmerzen. Danach fand der Gast aber trotz Ballbesitz kaum zu Chancen. Bis zur 38. Minute. Julian Canisius wurde im Sechzehner gefoult. Zum Punkt schritt also: Nico Eschhaus . Der Keeper hatte sich in der Vergangenheit oft über die vergebenen Strafstöße der Kollegen beklagt – und scheiterte nun selbst an seinem Torwartkollegen Yannick Ellguth. „Unsere Elfmeter-Quote ist peinlich“, so Heeke stumpf. „Mir ist ja fast eine Ecke lieber.“ Wenige Momente später steuerte Maximilian Brüwer von der Mittellinie aus noch allein auf Ellguth zu und schoss ihn weit vor dem Kasten an (39.). Der Schlussmann parierte zudem Kopfbälle von Brüwer (42.) und Niklas Leser (44.).

Nach der Pause parierte Eschhaus erst unfreiwillig mit dem Kopf gegen Philip Kunde (58.), wenig später aber war er aus seinem Kasten gerückt, so dass es eben jener Kunde aus über 40 Metern probierte und in den Winkel traf (66.). Zwar verkürzte Tristan Niemann nach Leser-Pass direkt (68.). Als der FCG aber alles nach vorn warf, besorgte Kunde die Entscheidung (90.). „Ich bin überaus sauer. Richtig miese Laune“, ließ Heeke wissen. Irgendwie logisch.

FCG:Eschhaus – Gerbig, Strothmann (84. Gerick), Scherr, Bergmann – Canisius, Geisler, Kurk, Leser – Brüwer (63. Niemann), Keil (72. Seferovic)

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