Münster City-Triathlon
Planungen für Nummer 13 laufen in Münster erst mal weiter

Münster -

Noch steht der Termin für den Münster City-Triathlon, aber die Macher und Planer der Traditionsveranstaltung wissen natürlich, dass es eng wird mit dem Start am 28. Juni. Fieberhaft wird über Alternativen nachgedacht.

Montag, 23.03.2020, 19:20 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 16:04 Uhr
Der Münster City-Triathlon kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die 2020er-Ausführung ist allerdings in Gefahr.
Der Münster City-Triathlon kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die 2020er-Ausführung ist allerdings in Gefahr. Foto: Jürgen Peperhowe

Homeoffice – Modewort oder Zukunftsweiser? Aktuell liegt die Wahrheit in der Mitte. Flexible Arbeitszeiten gehören für Holger Fritze als Informatiker zum Tagesgeschäft. „Für mich ist das nichts Neues“, gesteht der Hobby-Triathlet, der in diesen Wochen trotzdem ins Grübeln gerät. Als Chef-Organisator des Sparda-Münster-City-Triath­lons muss er sich wohl oder übel mit seinem bewährten Tri-Finish-Team die Frage stellen, was denn nun am 28. Juni passiert, wenn eigentlich das 13. Event im und um den Hafen über die Bühne gehen soll.

„Ja“, sagt Fritze, etwas brüchig in der Stimme. „Wir haben uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt.“ Er weiß um die Entwicklungen – inzwischen stehen auch die Olympischen Spiele in Tokio kurz vor dem Aus. Fakt ist: „Noch haben wir uns nicht dazu durchgerungen, die Veranstaltung abzusagen. Unser Rennarzt Dr. Ralph Schomaker steht in ständigem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden.“ Derzeit laufen die Planungen also weiter. „Wenn wir doch grünes Licht bekommen, wollen wir vorbereitet sein“, so Fritze. Klingt plausibel.

Es ist aber nicht so, dass die „Macher“ unbedingt am Termin festhalten wollen. Denkbar wäre eine Verlegung des Happenings in den Herbst. Vielleicht in den September, dann dürfte das Wasser im Hafen zumindest noch erträglich sein. Dort soll auch das Ultraschwimmen in der Zeit stattfinden.

Gut 1400 Athleten wollen sich zu Beginn der Ferien ins Getümmel stürzen. 700 Volksdistanzler, 400 über die olympische Distanz und 150 Staffel-Starter. Dazu gesellen sich 150 bis 200 Bundesliga-Wettkämpfer. Nach einjähriger Abstinenz macht das Oberhaus wieder Station in Münster. „Team Relay“ heißt das Zauberwort – diese Art von Staffel verspricht ein spannendes Format. Aktuell spricht indes nicht wirklich viel dafür.

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