Volleyball: 3. Liga
Vertreibt das Virus das Abstiegsgespenst bei BW Aasee?

Münster -

Auch die Volleyballerinnen von BW Aasee sind durch das Coronavirus aus der Saison gerissen worden, dürften aber gleichzeitig einer Sorge ledig sein. Das Abstiegsgespenst ist wohl durch den Abbruch der Spielzeit vertrieben worden.

Montag, 23.03.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 16:04 Uhr
BWA-Trainer Kai Annacker darf Maß nehmen für die nächste Drittliga-Saison. Foto: fotoideen.com
BWA-Trainer Kai Annacker darf Maß nehmen für die nächste Drittliga-Saison. Foto: fotoideen.com Foto: fotoideen.com

Mitten im Abstiegskampf befanden sich die Volleyballerinnen von BW Aasee , drei Punkte fehlten dem Drittligisten bei drei ausstehenden Partien auf das rettende Ufer. Es wäre eine große Aufgabe gewesen, aus den Spielen beim MTV Hildesheim und TV Hörde sowie im Derby gegen den USC Münster II hätten wohl zwei Siege hergemusst. Konjunktiv, die Corona-Krise beendete bekanntlich die Saison und beschert nach dem DVV-Entschluss den Blau-Weißen die Möglichkeit, drittklassig zu bleiben. „Wir würden nicht Nein sagen, schließlich haben wir ja darum gekämpft drinzubleiben. Und die Lust sowie die Leute für die 3. Liga haben wir“, sagt BWA-Coach Kai Annacker , dem das offizielle Angebot des Verbandes allerdings noch nicht vorliegt.

Wie bei allen anderen Teams auch hatten die Volleyballerinnen durch das abrupte Ende keine Chance, gemeinsam über die nun abgebrochene Saison zu sprechen. Mit sieben Siegen aus 20 Partien gehörte BWA zu den gefährdeten Mannschaften, „es wäre eine enge Kiste geworden“, wie Annacker gesteht. Neben den „vom Niveau her sehr dicht beieinanderliegenden Teams“ um die „starken Aufsteiger“ Hörde und Köln waren personelle Probleme die Gründe für die mäßige Saison. „Wir haben kaum kontinuierlich mit zwölf Spielerinnen trainieren können. Das wirkt sich aus“, so Annacker.

Dies soll sich in der nächsten Saison, wann immer sie beginnen kann, ändern. Vera Sperling und Kathrin Pasel kommen nach Kreuzbandrissen zurück, zum Großteil des diesjährigen Kaders stößt auch eine externe Spielerin, die Außen-Annahme oder Libera spielen kann. Sie könnte in die Fußstapfen von Kerstin Theis treten, die nach ihrem 2019 verschobenen Rücktritt endgültig aufhört. Nicht mehr dabei sind auch Amelie Strothoff und Nikola Schmidt, die fest zum Bundesstützpunkt gehen.

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