Basketball: Junioren-Bundesligen
Nachwuchs des UBC Münster zieht positive Bilanz

Münster -

Inoffiziell waren die Spielzeiten der Top-Junioren-Basketballer längst beendet. Inzwischen sind sie es auch offiziell: die UBC/SCM Baskets Münsterland können auf die neue Spielzeit blicken. Aktuell ist indes ungewiss, wann diese beginnt.

Sonntag, 29.03.2020, 17:48 Uhr aktualisiert: 30.03.2020, 18:12 Uhr
Ernste Miene zum guten Spiel: Die Bundesliga-U-16 des UBC.
Ernste Miene zum guten Spiel: Die Bundesliga-U-16 des UBC. Foto: UBC

Offiziell waren die Spielzeiten der Nachwuchs-Bundesligen bis Freitag nur unterbrochen, inzwischen sind sie auch offiziell das, was sie inoffiziell längst waren: beendet. In der Junioren-Bundesliga (U 16, JBBL) und in der Nachwuchs-Bundesliga (U 19, NBBL ) sind die Zwischenstände zur finalen Tabelle umgewidmet worden, mit durchaus zufriedenstellenden Ergebnissen für die erstmals ausschließlich unter eigener Flagge angetretenen Teams der UBC/SCM Baskets Münsterland.

Der ältere Jahrgang kommt da ins Ziel, wo ihn voraussichtlich ein regulärer Verlauf hingebracht hätte – ins gesicherte Mittelfeld der Gruppe, mit sicherem Abstand zu den Abstiegsplätzen. 16 der 17 in der NBBL eingesetzten Talente kamen zudem zu Einsätzen bei den UBC-Herren oder beim Kooperationsclub HammStars. Lorenz Neuhaus und Benedikt Christoffel durften mit der UBC-Reserve und da mit tragenden Rollen den Aufstieg in die 2. Regionalliga feiern. Ein Erfolg zweifellos auch für das Trainerduo Chad Prewitt und Philipp Günther, das früh in der Saison Maik Berger abgelöst hatte. Verlassen werden das Team aus Altersgründen Nicolas Funk, Ben Onana, Emil Riepe und Jonah Lehmann.

Noch nicht am Ende ihrer Reise waren Münsters jüngere Korbjäger. Sie standen vor dem Playoff-Rückspiel gegen Jena vor einem möglichen Einzug ins Viertelfinale der Nordstaffel. Die Entwicklung der Truppe hätte beinahe gereicht, der gestrengen Trainerin Marsha Owusu Gyamfi ein Lob ohne Wenn und Aber zu entlocken. Beinahe, denn „so ganz zufrieden bin ich ja nie“. Im konkreten Fall war es aber mehr das abrupte Saisonende, dass der Trainerin missfiel, als die Leistung ihrer Truppe, die sich auf dem Feld für den gewaltigen Aufwand im Training mit starken Leistungen belohnte. „150 Trainingseinheiten in der Saison – ohne die Individualeinheiten und die Trainingslager, ein straffes Programm“, so Owusu Gyamfi. Die Chefkoordinatorin des Jugendbereichs kann einige ihrer Leistungsträger mit bestem Gewissen in den NBBL-Kader befördern. Dem Rest steht eine weitere Erstligasaison in der JBBL bevor.

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