Volleyball: Bis Ende 2022
Münster bleibt Bundesstützpunkt

Münster -

Seit Jahren wird am Bundesstützpunkt Münster hervorragende Arbeit geleistet, immer wieder schaffen aus der hiesigen Talentschmiede junge Volleyballerinnen den Sprung in die Bundesliga und gar die Nationalmannschaft. Und die Ausbildung auf höchstem Niveau geht auch in Zukunft weiter, Münster wird bis Ende 2022 weiter den Status eines Bundesstützpunktes tragen.

Donnerstag, 14.05.2020, 18:18 Uhr
Die Spielerinnen des VCO jubeln weiter als Bundesstützpunkt-Team.
Die Spielerinnen des VCO jubeln weiter als Bundesstützpunkt-Team. Foto: fotoideen.com

Die Nachricht kam per Mail vom Westdeutschen Volleyball-Verband und enthielt eine frohe Botschaft: Münster bleibt über das Jahresende hinaus und zwar bis zum 31. Dezember 2022 Bundesstützpunkt und damit Ausbildungszentrum für weibliche Talente. „Das ist für uns ein wichtiges Zeichen und gibt uns mittelfristig Planungssicherheit“, sagt Jürgen Aigner , der als WVV-Vizepräsident und Präsident des VC Olympia Münster – der VCO ist für die Organisation des Spielbetriebs verantwortlich – doppelten Grund zur Freude hatte.

Ein „großes Aufatmen“ war auch bei Geschäftsführer Uwe Peppenhorst und seinen Mitstreitern vom Verein zur Förderung des Leistungssport in Münster zu vernehmen. Der Trägerverein des Sportinternats, in dem ein Großteil der jungen Volleyballerinnen sein Zuhause hat, kann nach der Verlängerung der BSP-Anerkennung die „konkreten Planungen für den Internatsneubau“ vorantreiben. „In Sachen Neubau sind wir sehr positiv gestimmt“, sagt Peppenhorst.

Am Internat herrscht nach Tagen der gespenstischen Stille wieder Hochbetrieb, immer unter Einhaltung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln. 21 der 26 Internatler sind schon zurück, am Wochenende folgen drei weitere. Einzig Fußballer Tom Limberg (Preußen Münster) und Boxer Mohamed Siala fehlen noch.

Und auch im kommenden Schuljahr wird das Internat wohl wieder nahezu voll besetzt sein. Zwar verlassen sieben Abiturienten Münster, drei Ruderer, zwei Volleyballerinnen sowie ein Basketballer aber sollen Nachmieter an der Salzmannstraße werden.

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