Volleyball: 3. Liga
„Wunschkandidat“ Spratte übernimmt beim TSC Gievenbeck

Münster -

Der neue Trainer ist ein „Wunschkandidat“ und alter Bekannter zugleich: Michael Spratte kehrt an eine alte Wirkungsstätte zurück und übernimmt beim TSC Gievenbeck das Drittliga-Team. damit tritt er die Nachfolge von Axel Büring an.

Freitag, 12.06.2020, 16:36 Uhr aktualisiert: 14.06.2020, 15:48 Uhr
Michael Spratte
Michael Spratte Foto: TSC

Die Fahndung nach einem neuen Trainer hat der TSC Gievenbeck erfolgreich beendet. Michael Spratte übernimmt beim Volleyball-Drittligisten und tritt damit die Nachfolge von Axel Büring an, den es mit seiner Familie von Münster nach Emlichheim verschlagen hat. „Michael war wirklich unser Wunschkandidat. Wir sind froh, dass es gelappt hat“, sagt der Mannschaftsverantwortliche Nils Lydorf über die Einigung, die zu 99 Prozent steht. Das letzte noch fehlende Prozentpünktchen ist die ausstehende Zustimmung von Sprattes Dienstherrn.

Der neue Coach ist beim TSC ein alter Bekannter. In Gievenbeck führte er einst die Frauen von der Bezirks- hoch in die Regionalliga und stand auch bei den Herren erfolgreich an der Seitenlinie. Ein Zusammentreffen mit Libero Lydorf gab es beim TSC nicht, im Sportstudium aber kreuzten sich die Wege der heutigen Lehrer. „Wir kennen uns schon lange, auch wenn wir uns beim TSC verpasst haben“, sagt Lydorf, der von Sprattes volleyballerischer Auszeit – sein Engagement beim Frauen-Regionalligisten SC Union Lüdinghausen beendete der 42-jährige A-Lizenz-Inhaber und frühere Zweitliga-Coach (Warendorfer SU) nach einem Jahr – wusste und ihn ansprach.

Erfolgreiches Probetraining

Erfolgreich. Der in Ascheberg wohnende und im Tecklenburger Land arbeitende Spratte sagte nach einer durch die Corona-Krise etwas längeren Bedenkzeit zu. Nach einem Probetraining am Dienstag – unter freiem Himmel und der Wahrung aller Vorschriften – waren endgültig letzte Zweifel ausgeräumt. Er brenne für seine neue Aufgabe und habe Bock auf das Projekt mit der jungen Mannschaft, übermittelte Lydorf.

In der sind für die kommende Saison noch nicht alle Kaderplätze belegt. Die Routiniers Frank Ludwig, Torsten Mühlemeier und Lydorf wollen zumindest weniger spielen, Nicolai Cremer zieht es beruflich nach Ostwestfalen sowie Zuspieler Lukas Salimi zum Zweitligisten Moerser SC. Für die Regiezentrale bewirbt sich derzeit ein Kandidat im Training, dazu läuft die Suche nach Spielern auf Außen und Diagonal. Im Optimalfall soll das Aufgebot komplett sein, wenn der TSC bei erteilter Erlaubnis in den Sommerferien in die Vorbereitung startet.

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