Volleyball: Frauen-Bundesliga
Neuer Zweijahresvertrag: Langgemach bleibt beim USC Münster

Münster -

Der USC Münster und Juliane Langgemach – das passt. Der Volleyball-Bundesligist und die Mittelblockerin einigten sich auf eine weitere Zusammenarbeit, die bis 2022 datiert ist. Damit ist die 25 Jahre alte Langgemach die Dienstälteste in den Reihen der Unabhängigen.

Freitag, 26.06.2020, 14:50 Uhr aktualisiert: 03.07.2020, 10:36 Uhr
Geht in ihr fünftes Jahr beim USC und ist damit Dienstälteste der Grün-Weißen: Juliane Langgemach
Geht in ihr fünftes Jahr beim USC und ist damit Dienstälteste der Grün-Weißen: Juliane Langgemach Foto: Jürgen Peperhowe

Im jungen Alter von 21 Jahren heuerte Juliane Langgemach 2016 beim USC Münster an. „Das Gesamtpaket aus Verein, Trainer, Mannschaft, Stadt und Uni passt“, sagte die Mittelblockerin damals bei ihrer Vorstellung am Berg Fidel. Und dieses Gesamtpaket sitzt bei Langgemach offenbar weiterhin wie angegossen: Sie bleibt dem Volleyball-Bundesligisten treu und unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag.

Mittlerweile ist Langgemach nach dem Abgang von Lina Alsmeier zum SSC Palmberg Schwerin die dienstälteste Spielerin des USC. Sportlich, privat und studientechnisch hat die 1,88 Meter große Blockerin, die einst von den Ladies in Black Aachen gekommen war, an der Aa längst ihre Heimat gefunden. „Die Vertragsverlängerung beim USC war mein Wunsch“, sagt die ehemalige Nationalspielerin daher auch. „Ich stehe vor dem Abschluss meines Bachelor-Studiums. Mein Plan ist es, auch das Master-Studium hier in Münster aufzunehmen, daher wollte ich auch gerne um zwei Jahre verlängern. Es ist schwierig, Leistungssport und Studium unter einen Hut zu bekommen, aber die Voraussetzungen dazu sind hier in Münster sehr gut.“

Sportlicher Aspekt passt

Dies ist der eine Teil des besagten Gesamtpakets, ein anderer ist der sportliche Aspekt. Zwar haben die Unabhängigen mit Alsmeier und Ivana Vanjak (ASPTT Mulhouse) zwei wichtige Angreiferinnen ziehen lassen müssen, dennoch blickt Langgemach optimistisch in die Zukunft. „Wir haben im Angriff zwei Top-Spielerinnen verloren, aber beide Zuspielerinnen sind geblieben. Das ist auch für mich als Mittelblockerin sehr wichtig, denn die Abstimmung muss da schon genau passen. Und der USC-Mittelblock bleibt ja auch fast komplett erhalten. Insofern sind die Veränderungen im Team gar nicht so groß, wie es vielleicht für manche nach außen hin wirkt.“

Das sieht auch USC-Trainer Teun Buijs so: „Trotz Corona-Krise bauen wir das Team für die nächste Saison Schritt für Schritt gemeinsam auf. Jule ist die nächste Spielerin, die einen neuen Vertrag mit unserer Mannschaft unterschrieben hat. Und sie ist unsere erfahrenste Spielerin, nach vier Jahren kennt sie alles und jeden in und um den Verein.“

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