Triathlon: Bundesliga
W+F Münster erstmals auf dem Podium

Münster -

Das gab es in der jungen Bundesliga-Historie von W+F Münster noch nie. Erstmals schaffte es die Mannschaft auf das Podium bei einem Wettkampf der höchsten deutschen Klasse, beim Swim & Run musste W+F nur zwei Konkurrenten den Vortritt lassen – verwies dafür aber den ersten Verfolger hauchdünn.

Dienstag, 28.07.2020, 19:24 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 15:44 Uhr
Schnell unterwegs waren die W+F-Triathleten beim dezentralen Sim & Run nicht nur auf der Laufstrecke. Erstmals landete das Team in der Bundesliga auf dem Podest.
Schnell unterwegs waren die W+F-Triathleten beim dezentralen Sim & Run nicht nur auf der Laufstrecke. Erstmals landete das Team in der Bundesliga auf dem Podest. Foto: W+F

Das Team aus Buschhütten hat das zweite Saison-Rennen der Triathlon-Bundesliga gewonnen, vor dem Hylo Team Saar. So weit, so erwartungsgemäß. Dass allerdings das Team W+F Münster – und nicht wie berichtet Tri Finish Münster – auf Rang drei folgte, war mehr als ein dezenter Aufreger. Es war der erste Podiumsplatz für W+F, das erst 2018 in die höchste Klasse aufgestiegen war.

Der Wettkampf wurde coronabedingt als dezentraler Swim & Run (800 Meter Schwimmen, 5000 Meter Laufen) ausgetragen. Die Ergebnisse wurden online erfasst und dann digital ausgewertet. Pro Team wurden die besten drei Teilnehmer gewertet.

Osterholt starker Vierter

Und zu denen gehörte Jonas Osterholt, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken für W+F ins Wasser sprang und auf die Laufstrecke ging. Seine Gesamtzeit von 23:59 Minuten (9:06 Schwimmen, 14:53 Laufen) war die viertbeste im Teilnehmerfeld – ein starker Auftritt. Ebenfalls in die Wertung kamen Robin Willemsen , der seinen Wettkampf im Rekener Freibad absolvierte, sowie Frederik Pilarski, der vom olympischen Trainingszentrum in Kienbaum aus seinen Einstand in der Bundesliga feierte. Willemsen wurde in 25:03 Minuten (9:17, 15:46) Zwölfter, Pilarski belegte in 25:41 Minuten (9:03 auf der Kurzbahn, 16:38) den 22. Rang. Quentin Staudinger (26:52 Minuten) lieferte als 42. das Streichergebnis. Das Teamresultat mit 1:14:43 Stunden reichte zu Platz drei, Potsdam folgte vier Sekunden dahinter. Buschhütten gewann in 1:12:37.

  • Neben den Bundesliga-Startern von Teamleiter Kai Hesterwerth absolvierten den Wettkampf auch Paul Völker, Luca Hagemeyer, Leo Arnoldt und Bruno Krumbeck, die jedoch außerhalb der Wertung dabei waren.
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