Golf: Symetra-Tour
Newcomerin Sophie Hausmann noch zu vorsichtig

Münster -

Zufrieden war Sophie Hausmann nicht mit ihrem Debüt auf der Symetra-Tour – und doch konnte die Golferin des GC Münster-Tinnen ihrem Auftritt in Battle Creek einige positive Dinge abgewinnen. Gepaart mit der Erkenntnis, mutiger sein zu dürfen auf den Bahnen, hofft sie auf eine Steigerung in zwei Wochen in Arizona.

Mittwoch, 29.07.2020, 17:26 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 15:44 Uhr
Cut geschafft, aber für eine Top-Platzierung noch zu vorsichtig: Sophie Hausmann, die in Battle Creek Platz 66 belegte.
Cut geschafft, aber für eine Top-Platzierung noch zu vorsichtig: Sophie Hausmann, die in Battle Creek Platz 66 belegte. Foto: privat

Fieber messen, Covid-19-Test, Social Distancing: 2020 beginnt ein Profi-Golfturnier anders. „Jeder hat das akzeptiert und sich gefreut, dass es wieder losgeht“, berichtete die deutsche Hoffnung Sophie Hausmann ( GC Münster-Tinnen) von ihrem Start auf der Symetra-Tour. In den USA war sie nach der Corona-Zwangspause am Wochenende in Battle Creek (US-Bundesstaat Michigan) bei der Firekeepers Casino Hotel Championship dabei. Mit einer 72, 74 und 75 (Par 72) kam sie als 66. ins Clubhaus.

„Mit meinem Ergebnis selbst war ich nicht wirklich zufrieden“, so die 23-Jährige. In einigen Situationen war die Tour-Newcomerin noch zu vorsichtig und erspielte sich zu wenig gute Birdie-Chancen. Auch beim Putten blieben einige Versuche zu kurz, machbare Putts fielen nicht. Immerhin: Das lange Spiel war konstant, die Schläge mit den Wedges und kürzeren Eisen fanden die Grüns, auch wenn bei der Präzision noch Luft nach oben war. Das konstante Spiel half dabei, den Cut zu schaffen. Hausmann blickt deshalb zuversichtlich nach vorn: „Damit kann man arbeiten und hinsichtlich der nächsten Turniere weiter nach vorne blicken.“

Ziel ist die Damen-Tour LPGA

Die Messlatte legt Hausmann, die sich bereits die Startberechtigung für die Ladies European Tour erspielt hat, recht hoch: Bei der Symetra-Tour in den USA bekommen die Top fünf einen Teilstatus für die US-Damen-Tour LPGA. Und obendrein im Dezember noch eine Startberechtigung für die US Open in Texas. „Die LPGA ist die größte Damen-Golf-Tour, dort sind die Besten. Demnach ist es mein langfristiges Ziel, dort zu spielen.“

Vom 14. bis 16 August versucht sie, diesem Ziel ein Stück näherzukommen. In Mesa (Arizona) steht die Founders Tribute im Kalender der Symetra-Tour. Und dann heißt es wieder: Fieber messen, Covid-19-Test, Social Distancing.

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