Speckbrett: Stadtmeisterschaften
Florian Bruch wartet auf seinen Finalgegner

Münster -

Das war hochklassiger Speckbrett-Sport, der da am Samstag und Sonntag auf der Sentruper Höhe geboten wurde. Maßgeblich beteiligt waren die drei Topplatzierten des Vorjahres, die auch diesmal wieder unter sich sind. Einfach war es aber für das Trio nicht, die Herausforderer verlangten den Favoriten eine Menge ab – und ein Spiel steht noch aus, da geht es um den zweiten Finalteilnehmer neben Florian Bruch.

Montag, 24.08.2020, 20:34 Uhr aktualisiert: 30.08.2020, 16:36 Uhr
Hochklassiges Speckbrett gab es in der Sonderklasse zu sehen, in der Michael Thiemann (h.) weiter eine Finalchance hat.
Hochklassiges Speckbrett gab es in der Sonderklasse zu sehen, in der Michael Thiemann (h.) weiter eine Finalchance hat. Foto: Timo Höppner

Der Sieger, der Finalist und der Drittplatzierte der Sonderklasse 2019 sind auch bei den 52. Speckbrett-Stadtmeisterschaften wieder unter sich. Hört sich langweilig an, war es in den Spielen der Königsklasse aber beileibe nicht. „Da waren Wahnsinnsspiele dabei, es war ein topbesetztes Feld“, sagte Organisator Timo Höppner (SVSH).

Dieses führte Michael Thiemann , seines Zeichens mit Michael Roloff (beide acht Titel) Rekordchampion, an. Doch auf dem Weg zur alleinigen Bestmarke bekam der Titelverteidiger einige Stöcke zwischen die Beine geworfen. Schon gegen Markus Nübel (SVSH) und Höpp­ner musste der Sudmühler über die volle Distanz, und als er mit Lars Hartmann den Vorjahresdritten 21:17, 21:12 bezwungen hatte, erwischte es ihn.

Erste Revanche geglückt

Florian Bruch , vor zwölf Monaten im Finale unglücklich Thiemann unterlegen, revanchierte sich beim 21:11, 15:21, 21:19 und löste damit sein Endspiel-Ticket. Für Thiemann war es seit 2006 (damals im Finale gegen Roloff) die erste Niederlage gegen einen anderen Spieler als den fünffachen Champion Jochen Zeidler (SV 91).

Allerdings musste sich auch der Mitfavorit im Turnierverlauf mächtig strecken, gegen Marius Bruun, Max Haddick, Stefan Tiesmeyer (alle SVSH) und Thiemann spielte er jeweils drei Sätze. „Das hat es, soweit ich weiß, auch noch nicht gegeben“, sagte Höppner, der bei der sonntäglichen Fortsetzung gegen Tiesmeyer 15:21, 16:21 verlor und damit wie Haddick Fünfter wurde. Tiesmeyer wiederum belegte den vierten Rang nach dem 21:17, 15:21, 16:21 gegen Hartmann, der am Dienstag (18.30 Uhr, Sudmühle) gegen Thiemann den zweiten Finalplatz ausspielt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7549303?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F
Nachrichten-Ticker