Fußball: Kreispokal-Finale
Platzverweis spielt SC Greven 09 beim Sieg über Westfalia Kinderhaus in die Karten

Münster -

Beide Mannschaften waren bereits für die erste Runde im Westfalenpokal qualifiziert. Trotzdem lieferten sich Westfalenligist Westfalia Kinderhaus und Bezirksligist SC Greven 09 im Finale um den Kreispokal ein heißes Duell. Der Außenseiter siegte überraschend mit 4:2.

Sonntag, 30.08.2020, 18:46 Uhr aktualisiert: 30.08.2020, 19:06 Uhr
Aufreger:
Aufreger: Foto: WN

Die Schlüsselszene in der Egelshove, sie begann mit dem guten, alten langen Hafer. Die 65. Minute lief, als Grevens Patrick Fechtel und der Kinderhauser Leon Niehues nach besagtem weiten Ball ins Sprintduell starteten, Niehues klammerte, Fechtel purzelte – und Schiri Paul Dost Elfmeter pfiff. Doch nicht nur das: Rot für Niehues wegen einer Notbremse gab es obendrauf. Und folgerichtig lebhafte Diskussionen um das zeitlose Thema Doppelbestrafung – hätte es Gelb nicht vielleicht auch getan? Der von Emre Kücükosman versenkte Strafstoß war jedenfalls das 3:2 für Greven und letztlich der Meilenstein auf dem Weg zum Kreispokal-Überraschungscoup für den Bezirksligisten aus der Schöneflieth. 2:4 (1:0) unterlag Neu-Westfalenligist Westfalia Kinderhaus eine Woche vor dem Ligastart letztlich sogar gegen den Underdog.

Der Favorit geschlagen, am Ende einer weniger – und deshalb ein bisschen auf der Palme: „Trotzdem“, meinte Co-Trainer Ahmed Ali mit etwas Abstand fair, „wir müssen uns diese Niederlage auch selbst zuschreiben.“ Weil die Westfalia aus der deutlichen Überlegenheit der ersten Halbzeit nur ein Tor machte. Und weil sie bei Grevens Standards mehrfach die Übersicht verlor.

Der SC Greven 09 sorgt im Pokal-Finale gehen Westfalia Kinderhaus für eine faustdicke Überraschung.

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  • Im Kreispokalendspiel der Saison 19/20 bezwingt der SC Greven 09 Westfalia Kinderhaus mit 4:2.

    Foto: WN
  • Im Kreispokalendspiel der Saison 19/20 bezwingt der SC Greven 09 Westfalia Kinderhaus mit 4:2.

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  • Im Kreispokalendspiel der Saison 19/20 bezwingt der SC Greven 09 Westfalia Kinderhaus mit 4:2.

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Aber der Reihe nach: Westfalias Führung glückte Nick Rensing nach einer Ecke (41.) – der Abwehrrecke schaffte das, was seinen Kollegen Jonas Kreutzer (7.), Sandro Pietsch (12.) oder Leon Schwarzer (14.) zuvor nicht gelungen war. Kinderhaus mit Chancenwucher, die Grevener derweil vor der Pause nur einmal gefährlich: Johannes Mennemeyer, drüber per Dropkick (44.). „Wir haben vor der Pause nicht das geboten, was wir drauf haben“, meinte 09-Coach Mirsad Celebic. Das sollte sich aber ändern: Mo Seye erzielte den 1:1-Ausgleich (50.), aus dem Gewühl – und eigentlich auch aus dem Nichts. Von nun an jedoch verlief dieses Duell ausgeglichen: Kücükosman und sein 25-Meter-Pfund nach gewiefter Eckball-Variante bedeuteten die Grevener Führung (56.). Und auch gegenüber entpuppten sich ruhende Bälle als das probateste aller Mittel: Jonas Kreutzers Abstauber zum 2:2 (64.) – na klar, nach einer Ecke. Doch fast im Gegenzug ereignete sich die eingangs beschriebene Elfer-Szene, die Westfalia aus dem Konzept brachte. Der jetzt völlig aufgedrehte Außenseiter konterte sich durch Fechtel zum 4:2 (87.) – Greven hat den Cup. Für den Westfalenpokal – das stand vor dem Anpfiff fest – sind beide Teams qualifiziert.

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