Volleyball: 3. Liga Frauen
Derbyzeit am Aasee – VC Olympia Münster gastiert bei BWA

Münster -

Dritter Spieltag, erstes Derby: Am Sonntag empfängt Blau-Weiß Aasee die Bundesstützpunkt-Talente des VC Olympia Münster. Ein Duell unter guten Bekannten, man kennt sich – und so erwarten beide Trainer ein enges Duell, auch wenn der VCO durch nationale Verpflichtungen personell geschwächt an der Bonhoefferstraße aufschlagen wird.

Freitag, 18.09.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 22.09.2020, 11:04 Uhr
Kai Annacker und BW Aasee empfangen am Samstag den VC Olympia zum Derby an der Bonhoefferstraße.
Kai Annacker und BW Aasee empfangen am Samstag den VC Olympia zum Derby an der Bonhoefferstraße. Foto: fotoideen.com

Man kennt sich, man grüßt sich und man schätzt sich. Münsters Volleyball-Szene ist ohnehin schon gut vernetzt, bei den Frauen-Drittligisten BW Aasee , USC Münster II und VC Olympia Münster sind die Schnittmengen durch das Sportinternat und das Pascal-Gymnasium als Sportschule NRW noch einmal größer. So gibt es vor dem ersten Derby der Saison am Samstag (17 Uhr, Bonhoefferstraße) zwischen den Blau-Weißen und den Talenten vom Bundesstützpunkt auch nur wenig taktische Geheimnisse – obwohl die Aufstellung des VCO durch die Abstellung eines Quintetts zum Lehrgang der ­U-17-Nationalmannschaft verändert sein wird.

Carla Fuchs , Sophia Fallah, Janina Mantel, Mia Kirchhoff und Josephine Meiser sind in Kienbaum und fehlen damit Trainer Justin Wolff, der dank des breiten Kaders aber ein voll besetztes Aufgebot haben wird. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Nikola Schmidt, die damit das Duell gegen ihren Ex-Club wie auch Fuchs und Meiser verpasst. Mit Amelie Strothoff, die diesmal aus der Mitte auf die Diagonalposition wechselt, und Prisca Jeschke, die mit Lea Venghaus das Zuspiel-Duo bilden wird, bleiben aber noch zwei Spielerinnen mit blau-weißer Erfahrung. „Und die beiden sind heiß“, erklärt Wolff, der nicht nur wegen des 2:2-Unentschiedens in der Vorbereitung mit einem „offenen Schlagabtausch“ rechnet, bei dem die „Tagesform entscheiden wird“.

Vorfreude bei Annacker und Co.

Ein enges Duell mit leichten Vorteilen auf seiner Seite erwartet auch BWA-Coach Kai Annacker, der sehr wohl die veränderten personellen Voraussetzungen beim VCO registriert hat. „Es wird spannend, wie sich das auswirkt. Ich glaube, wir haben die leicht besseren Karten“, sagt er mit Blick auf die Besetzung der Olympia-Außenpositionen. „In der Mitte sind sie groß und gut, aber Außen und in der Annahme könnten sie wackeln. Mal sehen, wir freuen uns aufs Derby.“

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