Tennis: Westfalenliga Damen
7:2 in Bielefeld: Der TC Union II ist Gruppensieger – und auch Aufsteiger?

Münster -

Sechs Saisonspiele, sechs Siege – macht den Gruppensieg in der Westfalenliga, die der TC Union Münster II in diesem Sommer beherrschte. Damit hat sich die Zweitliga-Reserve das Recht erspielt, in die Regionalliga aufzusteigen. Ob die Unionerinnen dieses aber annehmen, ist noch offen.

Sonntag, 20.09.2020, 18:58 Uhr aktualisiert: 25.09.2020, 15:30 Uhr
Der TC Union II mit (V. l.) Jana Hückinghaus, Mannschaftsführerin Deborah Döring, Leah Wächter, Friederike Nolte, Coach Thomas Heilborn, Nele Niermann, Anne Kurzweil, Ria Dörnemann und Tina Kötterfeiert in der Westfalenliga den Gruppensieg.
Der TC Union II mit (V. l.) Jana Hückinghaus, Mannschaftsführerin Deborah Döring, Leah Wächter, Friederike Nolte, Coach Thomas Heilborn, Nele Niermann, Anne Kurzweil, Ria Dörnemann und Tina Kötterfeiert in der Westfalenliga den Gruppensieg. Foto: TC Union

Sollte es noch letzte Zweifel gegeben haben am Gruppensieg, der verbunden ist mit der Westfalenmeisterschaft und dem Aufstieg in die Regionalliga, so räumt der TC Union Münster II diese eindrucksvoll aus dem Weg. Sechs Spiele, zwölf Sätze – und schon stand der abschließende Sieg beim Tennispark Bielefeld fest. 7:2 (6:0) lautete das Endergebnis, das die Zweitliga-Reserve nun drittklassig macht – wenn der Verein denn sein Aufstiegsrecht auch wahrnimmt. „Wir haben darüber noch nicht entschieden, erst einmal mussten wir ja Bielefeld schlagen“, sagte Trainer Thomas Heilborn .

Das Fell verteilte der Coach im Vorfeld also nicht, entschieden war die Partie aber dennoch zügig. Ganze 22 Spiele gaben seine Schützlinge beim Tabellendritten ab, einzig der zweite Durchgang der leicht angeschlagenen Jana Hückinghaus (6:1, 7:5 gegen Wiebke Paul-Hambrink) fiel etwas knapper aus. Ansonsten dominierten die Unionerinnen: Ria Dörnemann (6:0, 6:1 gegen Johanna Meier), Tina Kötter (6:0, 6:4 gegen Kim Kastigen), Deborah Döring (6:1, 6:2 gegen Darja Chistov), Nele Niermann (6:1, 6:2 gegen Anna Finke) und Anne Kurzweil (6:4, 6:1 gegen Lisann Brinkmann) beherrschten das Geschehen in Ostwestfalen. „Unser Sieg war absolut verdient, genau wie der Aufstieg“, sagte Heilborn.

Dass ohne Dörnemann und Hückinghaus Münster noch zwei Doppel (Niermann/Kurzweil verloren im Match-Tiebreak und Döring/Leah Wächter in zwei Durchgängen) – geschenkt. Auch weil Kötter mit Friederike Nolte mit dem Drei-Satz-Sieg die erfolgreiche Saison abrundeten.

Wie sie sportlich ausgeht, ist noch offen. Bis zum 30. September kann Union entscheiden, ob es im Sommer 2021 nicht nur zweit-, sondern auch drittklassig auf der roten Asche unterwegs sein will.

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